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Waldbrandgefahr in Eitorf
Bürgermeister will Lücken im Digitalfunknetz schließen

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Funklöcher könnten die Arbeit der Feuerwehr behindern, fürchtet Bürgermeister Rainer Viehof. (Symbolbild)

Eitorf – Angesichts der anhaltend hohen Waldbrandgefahr fordert der Eitorfer Bürgermeister Rainer Viehof den Bau einer Digitalfunk-Basisstation für eine bessere „Funkausleuchtung“ des Mühleiper Tals, des Krabachtals, des Hanftals und des Wohnbachtals. „Gerade in der jetzigen sehr heißen Jahreszeit wäre ein Brand in diesem Bereich verheerend. Sollte es in diesem Bereich zu einem Einsatz der Feuerwehr kommen, muss die funktechnische Erreichbarkeit gewährleistet sein, um Leib und Leben der Rettungskräfte nicht unnötig zu gefährden“, schreibt Viehof in einem Brief an NRW-Innenminister Herbert Reul.

In Sorge um Feuerwehrleute

Bereits seit zehn Jahren gebe es die Notwendigkeit, die Digitalfunk-Versorgung in diesem Gebiet zu verbessern, so Viehof. Ursprünglich geplant gewesen sei, dass das Land Nordrhein-Westfalen im rheinland-pfälzischen Kircheib die dringend benötigte Basisstation baue, die auch den Süden von Eitorf und Hennef abdecken könne. Diese Pläne seien aber zwischenzeitlich gescheitert. Da er in der Verantwortung für die Freiwillige Feuerwehr stehe, müsse er die Optimierung des unzureichenden Digitalfunks einfordern, so Viehof weiter.

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Der Bürgermeister bittet darum, dass das Land den Bau einer Basisstation vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen noch einmal untersucht und das Vorhaben priorisiert. Zudem schlägt Viehof eine Katastrophen-Übung der Verwaltungsstäbe und der Stäbe für außergewöhnliche Ereignisse (SAE)vor. So könne festgestellt werden, wie schnell Abläufe im Ernstfall dauerten und welcher Standort für eine Basisstation geeignet sei.