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Mit drei Reifen weitergefahrenSchwerer Zusammenstoß in Königswinter – Drei Schwerverletzte

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Zwei Autos stießen auf der L331 bei Königswinter zusammen. Dabei wurden vier Personen verletzt.

Zwei Autos stießen auf der L331 bei Königswinter zusammen. Dabei wurden vier Personen verletzt, drei von ihnen schwer.

Ein Mercedes stieß auf der L331 mit einem anderen Auto zusammen. Eine Mutter und ihre neunjährige Tochter wurden schwer verletzt.

In Königswinter sind am frühen Abend des Ostermontags (6. April) bei einem schweren Unfall vier Personen verletzt worden, drei davon schwer. 

Auf der L331 fuhr gegen 17 Uhr eine 43-jährige Frau mit ihren zwei Kindern in ihrem Auto von der Altstadt in Richtung Ittenbach, als auf Höhe des Parkplatzes „Dicker Stein“ ein 58 Jahre alter Autofahrer mit seinem Mercedes mit ihrem Wagen zusammenprallte. 

Mercedes fuhr nach Zusammenstoß mit drei Rädern noch 600 Meter weiter

Dabei riss das Vorderrad des Mercedes ab und beide Airbags lösten aus. Dennoch hielt der Mercedes-Fahrer nicht an.„Der Unfallverursacher fuhr mit seinen drei Reifen weiter bis zur Auffahrt Petersberg Wintermühlenhof“, sagte Marc Neunkirchen, stellvertretender Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter. Er kam erst an einer Bushaltestellenbucht zum Stehen. 

Bei der Kollision mit dem Mercedes wurden die 43-jährige Mutter sowie ihre neunjährige Tochter und der 58-jährige Mercedes-Fahrer schwer verletzt. Der 15-Jährige Sohn der Autofahrerin wurde laut Marc Neunkirchen leicht verletzt.

Hund des Mercedes-Fahrers wurde ins Tierheim gebracht

Die Besatzung von vier Rettungswagen und eine Notärztin versorgten die Verletzten zunächst vor Ort und brachten sie dann in umliegende Krankenhäuser. Im Auto des Mercedes-Fahrers befand sich zudem ein Hund, der ebenfalls verletzt wurde und von der Feuerwehr in ein Tierheim gebracht wurde. 

Warum der Mercedes-Fahrer von seiner Fahrbahn abkam und im Gegenverkehr mit dem Auto der 43-Jährigen zusammenstieß, ist noch unklar. Auch, warum der Mercedes-Fahrer nach dem Zusammenstoß noch etwa 600 Meter weiterfuhr, ist nicht geklärt.

Die L331 war im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme für etwa anderthalb Stunden vollgesperrt. (rkl)