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StatistikRhein-Sieg-Touristiker melden sonnige Zahlen für den Monat Juli

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Blick aufs Rheintal

Zu den Tourismus-Attraktionen im Rhein-Sieg-Kreis gehört Königswinter mit dem Drachenfels. 

Rhein-Sieg wird immer beliebter: 56.895 Reisende, davon 26.659 aus dem Ausland, betteten hier im Juli für mindestens eine Nacht ihr Haupt.

Positiv hat sich der Tourismus im Monat Juli im Rhein-Sieg-Kreis entwickelt, doch im Vergleich zum Landestrend gibt es noch Luft nach oben: Das zeigt ein Blick in die von IT-NRW veröffentlichten neuesten Übernachtungszahlen.

Der Rhein-Sieg-Kreis verzeichnete danach im Juli dieses Jahres 56.895 Gästeankünfte und 129.022 Übernachtungen. Gegenüber Juli 2025 stiegen die Ankünfte um 8,2 Prozent und die Übernachtungen um 7,5 Prozent. Bei den Ankünften blieb der Kreis damit etwas hinter NRW zurück (plus 9,6 Prozent), bei den Übernachtungen lag er über dem Landestrend (plus 5,2 Prozent).

Bei den Übernachtungen liegt der Kreis 7,4 Prozent über dem Vor-Corona-Jahr 2019

Auffällig ist der starke Zuwachs aus dem Ausland: Im Kreis gab es 7.362 ausländische Übernachtungen mehr als im Vorjahresjuli. Das entspricht rund 81 Prozent des gesamten Übernachtungszuwachses von 9.055. Die Übernachtungen inländischer Gäste nahmen dagegen nur um 1,7 Prozent zu.

Innerhalb des Kreisgebietes ist und bleibt Königswinter Tourismus-Champion: 11.468 Ankünfte bedeuten ein Plus von 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, 24.074 Übernachtungen ein Plus von 9,5 Prozent. Bad Honnef hatte 8423 Ankünfte (minus 4,9 Prozent) und 17.283 Übernachtungen (plus 7,8 Prozent). Troisdorf hatte 7616 Ankünfte (plus 4,9 Prozent) und machte mit 16.172 Übernachtungen einen bemerkenswerten Sprung um 24,8 Prozent. Siegburg hatte 4900 Ankünfte (plus 16,6 Prozent) und 10.479 Übernachtungen (plus7,8 Prozent).

Die Drachenfels-Bahn in Königswinter ist besonders beliebt.

Die Drachenfels-Bahn in Königswinter ist besonders beliebt.

Zum längerfristigen Vergleich: Der Kreis lag im Juli 2026 bei den Ankünften nur 1,7 Prozent über dem Juli des Vor-Corona-Jahres 2019, bei den Übernachtungen dagegen 7,4 Prozent darüber. NRW erreichte gegenüber Juli 2019 bei beiden Größen deutlich höhere Zuwächse (Ankünfte plus 11,0 Prozent, Übernachtungen plus 9,2 Prozent).

Die dargestellten Angaben zur Zahl der Übernachtungen und Gästeankünfte stammen aus der Tourismusstatistik, zu der geöffnete Beherbergungsbetriebe (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen, Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten, Campingplätze und sonstige tourismusrelevante Unterkünfte) mit mindestens zehn Gästebetten bzw. Stellplätzen gemeldet haben. Kleinere Angebote werden dadurch also nicht erfasst.