Vor dem ersten Heimspiel gegen den SC Freiburg entspannt sich die Personallage beim 1. FC Köln. Trainer Kwasniok hat wieder mehr Optionen.
Personal-Update vor Freiburg-SpielKölner Trainer Kwasniok gibt Entwarnung

Ragnar Ache zog sich gegen Mainz 05 eine schmerzhafte Fleischwunde oberhalb des Knies zu.
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Zur Heim-Premiere in der neuen Bundesliga-Saison empfängt der 1. FC Köln am Sonntag (19.30 Uhr) den SC Freiburg im Rhein-Energie-Stadion.
Kwasniok kann gegen Freiburg personell planen
Für das Spiel gegen den Europa-League-Teilnehmer hat sich die Personalsituation bei den Kölnern entspannt. Standen zu Beginn der Woche hinter den Einsätzen von Linton Maina (Knie verdreht), Ragnar Ache (Fleischwunde) und Florian Kainz (Sprunggelenksprobleme) noch Fragezeichen, gab Trainer Lukas Kwasniok nun Entwarnung.
„Alle Spieler, die in den vergangenen Tagen angeschlagen waren, konnten am Freitag trainieren. Sie werden grundsätzlich eine Option sein“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag. Der Trainer hat somit wieder mehr personelle Auswahlmöglichkeiten.
Konkurrenzkampf führt zu Härtefällen
Dies könnte erneut zu Härtefällen bei der Kaderzusammenstellung führen. In der Vorwoche schaffte es Routinier Dominique Heintz nicht in den Kader. Nach der Rückkehr von Linton Maina könnte es diesmal auch für Denis Huseinbasic eng werden.
Auf mehreren Positionen herrscht ein großer Konkurrenzkampf. Es ist möglich, dass Kwasniok seine Startelf im Vergleich zum Mainz-Spiel verändern wird. Der FC-Trainer hatte bereits vor der Saison angekündigt, dass es keine festen Stammplätze gebe, sondern nur „Startplätze für das jeweilige Spiel“.
Einen Wechsel könnte es in der Innenverteidigung geben, wo Cenk Özkacar erstmals von Beginn an auflaufen könnte. „Man sieht, dass Cenk ein paar Minuten mehr bekommen hat. Er hat es als Einwechselspieler stabil gemacht“, so Kwasniok.
Ob Maina und Ache zur Startelf gehören werden, ließ der Trainer offen. Beide gelten nach ihren überstandenen Blessuren als ernsthafte Optionen für die Anfangsformation.
Neuzugang van den Berg noch mit Rückstand
Noch nicht ganz so weit ist Neuzugang Rav van den Berg. Der Niederländer verpasste große Teile der Saisonvorbereitung und hat noch Trainingsrückstand.
„Rav ist deutlich näher dran. Es wäre auch schlimm, wenn es nicht so wäre nach zwei Wochen Mannschaftstraining. Ich kann noch nicht sagen, ob er am Sonntag schon so weit sein wird, um von Anfang an aufzulaufen“, erklärte Kwasniok. (red)