Die Situation für Damion Downs in Hamburg ist schwierig. Der Angreifer läuft Gefahr, den Kontakt zur Mannschaft zu verlieren – wenige Wochen vor dem Spiel gegen seinem früheren Verein Köln.
Ex-FC-StürmerDamion Downs beim HSV in der Krise

Konnte für den Hamburger SV in diesem Jahr noch nicht wichtig werden: Stürmer Damion Downs
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Damion Downs hatte sich seine Rückkehr in die Bundesliga im Winter sicherlich anders vorgestellt. Beim Hamburger SV hat der 21-jährige Angreifer, der seine Profikarriere beim 1. FC Köln begann, mit einer großen Formschwäche zu kämpfen.
Ähnlich wie bei seiner vorherigen Station beim FC Southampton konnte er bei dem Aufsteiger bisher nicht überzeugen. Nach sieben Partien hat er noch so gut wie keine positiven Akzente setzen können.
Damion Downs kein Faktor beim HSV-Aufschwung
Obwohl Downs am letzten Wochenende für die Begegnung mit Mainz 05 im Aufgebot stand, setzte ihn Coach Merlin Polzin für die vollen 90 Minuten nicht ein. Seine Mannschaftskameraden erreichten unterdessen ein 1:1 und sind nun seit sechs Begegnungen unbesiegt.
Der HSV belegt mit 26 Zählern den elften Rang in der Tabelle, aber Downs trug zu dieser positiven Entwicklung im Grunde nichts bei. Der Stürmer war beim 3:2-Erfolg über Union Berlin aufgrund einer Erkrankung nicht dabei. Auch das 2:2 gegen den FC Bayern musste er wegen Wadenbeschwerden auslassen.
Bei seinen vier bisherigen Spielen für den Hamburger Verein konnte er weder ein Tor erzielen noch eine Vorlage geben. Schon während der Hinserie bei Southampton in der zweiten englischen Liga, der Championship, war ihm kein Tor gelungen und er leistete nur eine einzige Torvorbereitung.
Viel Konkurrenz im Hamburger Sturm für Damion Downs
Im Angriff des HSV herrscht derweil ein starker Wettbewerb. Für die zentrale Stürmerposition gibt es mit Otto Stange, Ransford Königsdörffer, Robert Glatzel und Yussuf Poulsen vier weitere Kandidaten. Derzeit haben Königsdörffer und Glatzel ihre Plätze sicher. In den jüngsten Spielen wurde bei Glatzels Auswechslung der routinierte Poulsen eingewechselt, Downs blieb hingegen auf der Bank.
Wegen eines Nachholtermins gegen Bayer 04 Leverkusen hat der HSV eine Woche mit drei Spielen vor sich. Das könnte Downs die Möglichkeit geben, durch die Personalrotation mehr Einsatzzeit zu bekommen.
Dies wäre eine Gelegenheit, sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Köln am 26. Spieltag, dem 14. März, zu beweisen. Da sein Leihvertrag im Sommer ausläuft, steht der21-Jährige unter Druck, bald gute Leistungen zu bringen. Andernfalls riskiert er, den Anschluss zu verlieren und seine Chance auf eine Teilnahme an der WM im eigenen Land zu gefährden. (red)

