Er war Kapitän der Kölner U19-Pokalsieger: Nun wechselt das frühere FC-Talent Meiko Wäschenbach in die 3. Liga.
„Gesehen, was möglich ist“Früheres FC-Talent wechselt zur Alemannia

Meiko Wäschenbach schließt sich Alemannia Aachen an.
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2023 war er Kapitän der siegreichen DFB-Pokal-Mannschaft der U19 des 1. FC Köln. Nun hat Meiko Wäschenbach einen neuen Klub in der Dritten Liga.
Dass Wäschenbach den Karlsruher SC in Richtung Alemannia Aachen verlässt, bestätigten die Vereine am Donnerstag (30. Juni). Über die Details der Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.
„Ich bin glücklich, jetzt ein Teil der Alemannia zu sein. Ich habe gesehen, was hier möglich ist und bin bereit, hier den nächsten Schritt zu gehen. Ich freue mich, alles kennenzulernen und gemeinsam erfolgreich zu sein“, kommentierte Wäschenbach seine neue Herausforderung.
Wäschenbach setzte sich beim FC nicht durch
Rachid Azzouzi (55), Geschäftsführer in Aachen, erklärte zu der Verpflichtung: „Meiko bringt trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrungen aus dem Profibereich mit. Er ist ein zweikampfstarker Mittelfeldspieler, der mit einer guten Aggressivität und Technik überzeugt. Zudem ist er auf mehreren Positionen im Zentrum einsetzbar. Er passt sowohl spielerisch als auch persönlich sehr gut zu uns und wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen wird.“
Die von Azzouzi erwähnte Profierfahrung beläuft sich auf 13 Einsätze für den KSC in der zweithöchsten deutschen Spielklasse mit einer Gesamtspielzeit von 436 Minuten. Während seiner Zeit in Köln erhielt er keine Gelegenheit, für die erste Mannschaft zu spielen.
Im Jahr 2019 wechselte Wäschenbach von der Jugendabteilung des FC Hennef 05 in die Nachwuchsakademie vom 1. FC Köln. Sein größter Erfolg in dieser Phase war der Gewinn des DFB-Pokals während der Spielzeit 2022/23, als er die U19-Mannschaft als Kapitän zum Sieg führte.
Obwohl er am Geißbockheim regelmäßig mit der Profimannschaft trainierte, kam er unter den Coaches Steffen Baumgart, Timo Schultz sowie Gerhard Struber zu keinem Einsatz. Eine ursprünglich vom Verein angedachte Leihe kam nicht zustande, da die dafür notwendige Vertragsverlängerung für die Spielerseite nicht mehr zur Debatte stand.
Dies führte Ende Januar 2025 zu seinem Transfer zum Karlsruher SC in die zweithöchste Spielklasse. Dort sammelte er jedoch mehr Spielpraxis in der zweiten Mannschaft (15 Partien in der fünften sowie sechsten Liga) als bei den Profis. (red)
