Joel Schmied schaute beim Konzert der Schweizer Band Hecht in Köln vorbei und durfte zum Trikot-Tausch sogar auf die Bühne.
Heimat-Besuch für FC-ProfiKonzert in Köln mit Trikot-Tausch auf der Bühne

Joel Schmied besuchte in Köln das Konzert der Schweizer Band Hecht.
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Für den 1. FC Köln ist bei Joel Schmied weiterhin Geduld gefragt. Bereits eine Oberschenkelverletzung aus dem November hatte den Abwehrspieler für mehrere Monate ausfallen lassen. Beim 2:2 gegen Hoffenheim zog sich der Schweizer nun eine erneute Blessur zu.
Der Defensivakteur laboriert wieder an einer Verletzung am Muskel und wird für unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen. Die freie Zeit unter der Woche nutzte Schmied am Donnerstag, um eine seiner Lieblingsbands in der Stadt live zu erleben.
FC-Profi Joel Schmied zu Besuch im Artheater
Schmied hatte sich bei einem Auftritt der Schweizer Gruppe „Hecht“ unter die Fans gemischt. In ihrer Heimat zählt die fünfköpfige Band zu den populärsten Live-Acts und tourt jetzt zum ersten Mal durch deutsche Clubs.
Schmied wollte die Vorstellung seiner Landsleute im Artheater in Ehrenfeld auf keinen Fall verpassen und fand sich währenddessen unerwartet auf der Bühne wieder. Dort ereignete sich ein „Trikot-Tausch“ mit dem Sänger Stefan Buck.
Ein T-Shirt der Band mit der Aufschrift „Mon Amour Lovers“ wurde Schmied überreicht. Der Sänger gab dafür mehrere Lieder im roten Trikot des FC mit Schmieds Rückennummer zwei zum Besten.
Im Kölner Heimspiel gegen den BVB am Samstag um 18.30 Uhr wird Schmieds Trikot erneut nicht in der Kabine hängen, ihm bleibt vorerst weiterhin die Zuschauerrolle. Das Spiel gegen Dortmund ist bereits die elfte Begegnung der laufenden Spielzeit, bei der Schmied wegen muskulärer Probleme fehlt.
Deshalb wird Kwasniok vermutlich erneut eine Abwehr mit Rav van den Berg sowie Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar im Zentrum aufstellen. Für die rechte Außenbahn hat der FC-Trainer mit Alessio Castro-Montes immerhin wieder eine weitere nützliche Option.
Als Team muss die Mannschaft wesentlich entschlossener agieren als kürzlich gegen den FC Augsburg. In diesem Spiel trat der FC (wieder einmal) zu harmlos auf. Gegen den BVB ist eine andere Herangehensweise geplant.
Kwasniok erklärte vor dem Spiel gegen den Tabellenzweiten: „Wir sind keine Treter-Truppe, aber wir haben auch keine Angriffe des Gegners unterbunden. Das hat gefehlt, das gehört zum Fußball dazu.“ (red)

