Linton Maina steigt vorzeitig aus Training aus, soll aber gegen Hoffenheim spielen können. FC hofft jetzt auf Freigabe von Wunschspieler.
Maina muss wohl nur kurz pausierenSchrecksekunde im FC-Training – Weg für Moore frei?

FC-Außen Linton Maina wurde im Pokalspiel in Würzburg eingewechselt und bereitete das Siegtor vor.
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Eigentlich hatte man ihn schon in der Startelf erwartet, doch dann fand sich Linton Maina trotz seiner guten Vorbereitung im ersten Kölner Pflichtspiel der Saison, dem Pokalspiel in Würzburg (2:1), überraschend auf der Bank wieder. Für den Flügelspieler rückte Marius Bülter in die Kölner Formation. Der Routinier und Jan Thielmann rochierten immer wieder zwischen Zentrum und rechtem Flügel, doch auch diese Wechsel hatten keinerlei positiven Einfluss auf das FC-Spiel.
Als Maina in der 75. Minute in die Partie kam, benötigte der 27-Jährige nicht einmal zwei Minuten, um das Kölner Siegtor vorzubereiten. Vom rechten Flügel legte Maina den Ball in den Rücken der Abwehr zu Torschütze Isak Johannesson. Der Flügelspieler hatte damit seinen Anteil am Kölner Sieg.
Einen Tag nach dem Pokalspiel gab es weniger erfreuliche Nachrichten: Maina musste vorzeitig aus dem Training am Geißbockheim aussteigen. Eine Schrecksekunde, mehr dann aber wohl auch nicht: Wie aus dem Geißbockheim zu erfahren war, zog sich Maina nach einem normalen Trainingszweikampf eine leichte Schienbeinprellung zu. Es ist zu erwarten, dass er wegen der Nachwirkungen am Mittwoch eine Pause einlegt, aber noch in dieser Woche ins Training zurückkehrt. Eine strukturelle Verletzung soll sich der FC-Profi jedenfalls nicht zugezogen haben. Die Kölner gehen davon aus, dass Maina im ersten Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim zur Verfügung steht – wahrscheinlich dann in der Startelf.
Ein Ausfall wäre für den 1. FC Köln auch besonders bitter gewesen, denn die rechte Außenbahn ist nach dem Weggang von Schlüsselspieler Jakub Kaminski zu Benfica Lissabon eine Problemzone.
Tottenham verpflichtet Savinho
Die Kölner haben seit Dienstag immerhin deutlich bessere Chancen auf die Freigabe von Wunschspieler Mikey Moore. Tottenham hatte die Verpflichtung von Savinho verkündet: Der Flügelstürmer wechselt für 87,5 Millionen Euro von Manchester City zu den Spurs. Der Weg für den 19-jährigen Moore nach Köln könnte damit endlich frei sein – zumindest auf Leihbasis. Mit dem Engländer ist sich der FC seit längerer Zeit einig, doch Tottenhams Trainer Robert De Zerbi sträubte sich zuletzt noch gegen die Freigabe und beorderte das Talent sogar in die Startelf. Ob Moore noch in dieser Woche in Köln aufschlagen wird, ist indes offen.
„Das Zeitfenster wird immer kleiner, keine Frage. Am Samstag starten wir gegen Hoffenheim in die Bundesliga-Saison. Sicherlich würden wir gerne noch das eine oder andere auf dem Markt tun“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler nach der Partie in Würzburg. Das Transferfenster in Deutschland ist ebenfalls nur noch kurze Zeit – bis zum 1. September – geöffnet. Die Zeit sollte indes ausreichen, um nach den jüngsten Verpflichtungen von Stürmer Thijs Dallinga und Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri noch einen weiteren Spieler zu verpflichten.

