Lothar Matthäus kritisiert den geplatzten Transfer von Said El Mala nach Dortmund. Dem Talent sei eine große Chance verbaut worden.
„Chance wurde ihm verbaut“Matthäus enttäuscht über gescheiterten El-Mala-Transfer

Lothar Matthäus hätte sich einen Transfer von Said El Mala zu Borussia Dortmund gewünscht.
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Die Transfer-Saga um den 19-jährigen Said El Mala sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Ein Wechsel zu Borussia Dortmund ist geplatzt, da sich der BVB nach langwierigen Verhandlungen mit dem 1. FC Köln zurückzog. Dadurch ist ein Verbleib des Kölner Jungstars am Geißbockheim deutlich wahrscheinlicher geworden.
Allerdings bleibt die Transferperiode noch bis zum 1. September offen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass weitere Offerten für den Spieler bei FC-Boss Thomas Kessler eingehen werden. So soll RB Leipzig derzeit eine Offerte vorbereiten.
Matthäus bedauert gescheiterten Wechsel
Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, hatte sich bereits im Verlauf der Gespräche zwischen dem Kölner Verein und Dortmund für einen Transfer des jungen Spielers ausgesprochen. Der Weltmeister zeigt sich dementsprechend ernüchtert, dass der Deal nicht zustande kam.
In seiner Kolumne für den Sender Sky schrieb der TV-Experte: „Für El Mala wäre der Wechsel ein wichtiger Schritt gewesen, das muss man ganz offen sagen.“ Weiter führte er aus: „Es wäre ein riesiger Vorteil gewesen, international Erfahrungen zu sammeln, auch im Hinblick auf eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft.“
Soll der FC El Mala verkaufen?
Matthäus äußerte daher sein Bedauern für den jungen Spieler. „Nichts gegen den 1. FC Köln, aber es ist etwas anderes, wenn du bei einem Meisterschaftskandidaten und Champions-League-Teilnehmer spielst. Er wollte nach Dortmund, das hat er klar gesagt, aber diese Chance wurde ihm verbaut.“
„Von so einer Geschichte kann im Kopf des Spielers etwas hängen bleiben“
Dabei stellte Matthäus einen Vergleich zu seiner eigenen Laufbahn an, die ihm bereits in jungen Jahren internationale Auftritte bescherte. Er erinnerte sich: „Ich hatte in meiner ersten Saison mit 18 Jahren schon das Glück, internationale Erfahrungen zu sammeln und habe als 19-Jähriger mit Borussia Mönchengladbach das UEFA-Pokalfinale erreicht“.
Sofern kein außergewöhnliches Angebot – beispielsweise aus Leipzig – mehr beim FC eingeht, erwartet El Mala nun wohl eine weitere Spielzeit im Kampf gegen den Abstieg. Matthäus kommentierte dies mit den Worten: „Ich bin gespannt, was passiert und wie es in Köln für ihn weitergeht. Er soll einen guten Charakter haben, aber trotzdem kann etwas von so einer Geschichte im Kopf eines Spielers etwas hängen bleiben.“
Ungeachtet seiner Ernüchterung über den gescheiterten Transfer zeigte Matthäus für die Kölner Sicht Verständnis. Der frühere Weltfußballer agte: „Ich wünsche El Mala, dass er die Sache abhakt und wieder eine gute Saison spielt. Mit seinen Toren und Vorlagen war er ein Garant dafür, dass der FC die Klasse gehalten hat. Wenn Köln mit ihm erneut in der Liga bleibt, hat der FC am Ende alles richtig gemacht.“ (red)
