Nachdem Borussia Dortmund aus dem Poker um den FC-Profi ausgestiegen ist, scheint nun offenbar ein weiterer Bundesligist Interesse zu zeigen.
Kölner ShootingstarNächster Bundesligist streckt wohl Fühler nach El Mala aus

Ist schwer begehrt: Said El Mala vom 1. FC Köln.
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Said El Mala ist weiterhin in aller Munde, denn es gibt neue Spekulationen über einen möglichen Wechsel des Shootingstars des 1. FC Köln. Diesmal soll es ein erneut zahlungskräftiger Verein aus der Bundesliga sein, der seine Fühler nach dem Flügelstürmer ausgestreckt hat.
Nachdem ein Transfer zu Borussia Dortmund nicht zustande gekommen war, soll nun RB Leipzig Interesse an dem 19-jährigen Offensivspieler des 1. FC Köln haben. Das berichten „Sport Bild“ und „Bild“.
RB Leipzig soll Said El Mala im Blick haben
Ein konkretes Angebot liege demnach bislang nicht vor. Die Leipziger sollen jedoch erwägen, eine feste Ablösesumme von 50 Millionen Euro zu bieten. Hinzu könnten fünf Millionen Euro an vergleichsweise leicht erreichbaren Bonuszahlungen sowie weitere fünf Millionen Euro für besondere sportliche Erfolge kommen.
Soll der FC El Mala verkaufen?
Den Medienberichten zufolge soll der Aufsichtsrat von RB Leipzig noch in dieser Woche darüber beraten, ob der Verein eine Verpflichtung El Malas vorantreiben soll. Als mögliche Alternative wurde zuletzt auch Diego Moreira von Racing Straßburg gehandelt.
Borussia Dortmund steigt aus Poker um Said El Mala vom 1. FC Köln aus
Der Brauseklub sucht derzeit einen Nachfolger für Flügelspieler Yan Diomande, der für 125 Millionen Euro zu Real Madrid gewechselt ist. Bei den Königlichen könnte der ivorische Fußballer unter Trainer Jose Mourinho zum neuen Superstar avancieren.
Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass Borussia Dortmund seine Bemühungen um El Mala eingestellt hat, nachdem der 1. FC Köln mehrere Angebote abgelehnt hatte. Laut „Sky“ und „Bild“ hatte der BVB zuletzt 46 Millionen Euro als feste Ablöse sowie zusätzliche Bonuszahlungen geboten.
Thomas Kessler kontert Aussagen aus Dortmund
Der gescheiterte Transfer hatte allerdings auch zu Streitigkeiten zwischen dem FC und dem BVB geführt. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler konterte direkte Aussagen aus Dortmund am Wochenende.
Die Verhandlungen seien gescheitert, weil Köln mindestens 50 Millionen Euro forderte, während Dortmund 46 bis 48 Millionen Euro plus gestaffelte Boni bot. Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits bessere Angebote aus der Premier League vor.
El Mala steht noch bis 2030 beim Bundesligadino unter Vertrag. In seiner ersten Bundesliga-Saison erzielte er 13 Tore und bereitete fünf weitere vor. Trotzdem verzichtete Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann auf die Nominierung des Kölner Shootingstars für die WM in den USA im Sommer. (mbr)
