Auch der BVB hat FC-Talent Said El Mala längst auf dem Schirm. Und die Gerüchte schießen ins Kraut: Von einem Paket mit Leihspielern ist jüngst die Rede.
FC-Talent El MalaGerücht um BVB-Tauschgeschäft macht die Runde

Kölns Senkrechtstarter Said El Mala ist auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Bewegung in der Personalie, wird aber erst nach der WM erwartet.
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Der 1. FC Köln hat bei der Personalie Said El Mala (19) in der laufenden Transferperiode alle Hände voll zu tun. Das Talent weckt nicht nur Begehrlichkeiten bei Vereinen aus der englischen Premier League. Auch vom Interesse aus der Bundesaliga wurde zuletzt immer wieder berichtet.
Einer von ihnen soll Borussia Dortmund sein. Bereits im Oktober 2025 sprach BVB-Geschäftsführer Lars Ricken offen über das Kölner Talent: „Natürlich beobachten wir Spieler in diesem Alterssegment extrem aufmerksam. Wir werden auf diesen Markt schauen und die Entwicklung von Said beobachten.“
Dortmunds Plan: Ein Paket mit Leihspielern?
Laut eines Berichts vom „Express“, welcher sich auf Informationen aus dem Umfeld des Vereins bezieht, soll in Dortmund auch ein kreatives Angebotspaket für El Mala als Transferoption gelten.
Das Modell des BVB könnte demnach folgendermaßen strukturiert sein: Der Klub bietet eine Sockelablöse von 30 Millionen Euro, ergänzt um fünf Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen sowie eine Klausel zur Beteiligung an einem späteren Weiterverkauf.
Darüber hinaus würde der FC zwei Akteure auf Leihbasis vom BVB erhalten. Sollten Kaufoptionen inkludiert sein, könnte dieses Gesamtpaket für die Kölner attraktiv werden.
Da bisher kein Bundesligist gewillt ist, die vom 1. FC Köln geforderten 45 Millionen Euro oder mehr zu bezahlen, könnte der FC ein solches Angebot zumindest in Erwägung ziehen.
Dem Bericht zufolge gilt Almugera Kabar (20) als denkbarer Kandidat für eine Leihe zum 1. FC Köln. Auf der Position des Linksverteidigers besteht bei den Kölnern nach dem Ende der Leihe von Kristoffer Lund Handlungsbedarf.
Kabar, ein deutscher U20-Nationalspieler, absolvierte in der vergangenen Spielzeit eine Partie für die Profimannschaft des BVB gegen Leverkusen und war vorwiegend für die zweite Mannschaft in der Regionalliga West aktiv. Ihm wird großes Zukunftspotenzial bescheinigt.
Grundsätzlich aber gilt: Der 1. FC Köln muss damit rechnen, dass verbindlichere Offerten erst nach der Weltmeisterschaft eingehen werden. Das Turnier endet am 19. Juli 2026. Daher ist momentan anzunehmen, dass sowohl Said El Mala als auch sein Bruder Malek am 13. Juli zum Trainingsstart am Geißbockheim erscheinen werden.
Ein Transfer nach England in die Premier League bleibt ebenfalls eine Option. Dort könnte der FC seine Ablöseforderung von etwa 50 Millionen Euro für El Mala am wahrscheinlichsten durchsetzen. Die Transferperiode endet erst am 1. September um 20 Uhr.
FC-Finanzboss Türoff bleibt bei Ablöseforderung standhaft
Der Prozess könnte sich bis dahin in die Länge ziehen, abhängig von den Kaderbewegungen bei den Vereinen nach der WM. Offen bleibt jedoch, ob die Familie El Mala einen Wechsel nach England bereits jetzt anstrebt.
Spannend dürfte auch werden, zu welcher Einigung es hinter den Kulissen kommt, falls die Familie El Mala einen Wechsel nach Dortmund bevorzugt, der FC dort aber nicht die geforderten 50 Millionen Euro erzielen kann. Berichten zufolge wünscht sich die Mutter, dass ihre Söhne weiterhin in der Nähe in Deutschland aktiv sind.
Philipp Türoff, der Finanzboss des FC, stellte nach dem gescheiterten Transfer zu Brentford (der englische Club bot circa 50 Millionen Euro) klar, dass die Kölner an ihren Forderungen festhalten und nicht allein die Wünsche der Familie entscheidend sind: „Wir reden über einen Sachverhalt, der für uns strategisch total klar ist. Im Juni ist ein Vorstoß passiert. Der Markt für Said ist nach seiner gezeigten Leistung sehr viel größer als ein Vorstoß. Deswegen haben wir allen Grund dazu, den Ball flachzuhalten. Genau wie die Familie entscheiden kann, was das Richtige ist, können wir das zum Glück auch. Wir sind vertraglich in einer guten Position mit dem Jungen und können unsere Vorstellungen und Bedingungen entwickeln, wenn es dazu käme, dass er uns verlässt.“ (red)
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