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Paukenschlag beim DEBBundestrainer Harold Kreis muss laut Medienbericht gehen

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Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis

Zuletzt immer öfter ratlos an der Bande: Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis (Archivbild)

Der DEB trennt sich laut Medienberichten von Eishockey-Bundestrainer Harold Kreis. Die jüngsten Ergebnisse waren zu schlecht.

Laut einer Meldung der „Bild“-Zeitung steht Harold Kreis, der Bundestrainer im Eishockey, vor der Ablösung. Die Beendigung der Zusammenarbeit erfolge in gegenseitigem Einvernehmen, so die Publikation. Ursprünglich hatte der Kontrakt des 67-jährigen Deutsch-Kanadiers beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) eine Gültigkeit bis zur Weltmeisterschaft im eigenen Land im Jahr 2027. Eine offizielle Bestätigung dieser Personalentscheidung seitens des DEB gab es vorerst nicht.

Als Grund für diesen Schritt werden die unbefriedigenden Resultate des Nationalteams angeführt. Der Vizeweltmeister von 2023 scheiterte bei der jüngsten WM in der Schweiz, ebenso wie 2025, vor Erreichen des Viertelfinales, was als Mindestanforderung galt. Ebenso verlief das Olympiaturnier während der Winterspiele in Mailand im Februar für die Auswahl, die mit sämtlichen NHL-Stars wie Leon Draisaitl besetzt war, enttäuschend. Deutschland ließ die Chance auf eine Medaille ungenutzt, obwohl der Turnierverlauf als vorteilhaft eingestuft wurde.

Wachsende Kritik an der Trainerleistung

Im Anschluss an die Wettbewerbe äußerten Spieler zum Teil erhebliche Kritik an der Trainerführung sowie der Organisation. DEB-Sportvorstand Christian Künast reagierte darauf mit Selbstkritik, jedoch folgten daraus vorerst keine personellen Veränderungen.

Die Beanstandungen bezogen sich im Detail auf die Zusammenstellung des Kaders, die Spielzeit der Top-Akteure bei den Olympischen Spielen und die taktischen Entscheidungen im Spielverlauf. Kreis wurde beispielsweise zur Last gelegt, während der WM in wichtigen Phasen keine der üblichen Auszeiten genommen zu haben. Der Bundestrainer ließ zudem bei den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft die Option verstreichen, umstrittene Gegentore mittels Videobeweis überprüfen zu lassen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.