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Klare Ansage von KobelNach 0:1 in Gladbach erinnert der Torwart an Verträge

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Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund

Dortmunds Keeper Gregor Kobel war nach der Niederlage in Gladbach unzufrieden.

Nach der Pleite in Gladbach kritisiert BVB-Torwart Kobel die Einstellung, doch der Trainer widerspricht dieser Einschätzung.

Im Anschluss an die 0:1-Niederlage im Borussen-Duell fordert Gregor Kobel, Torhüter von Borussia Dortmund, uneingeschränktes Engagement bis zum Ende der Saison. Nach der Begegnung mit Borussia Mönchengladbach erläuterte Kobel: „Wir alle haben einen Vertrag für die ganze Saison unterschrieben und nicht nur für 31 Spiele und müssen auch angesichts dessen performen“. Zuvor hatte er sein Team durch mehrere Paraden vor einem zeitigeren Rückstand bewahrt.

„Es hat sich nicht gut angefühlt auf dem Platz. Es ist super frustrierend und du gehst angepisst nach Hause“, äußerte der Dortmunder Torhüter. Sein Trainer widersprach jedoch entschieden der Annahme eines eventuellen Einsatzmangels oder einer unzureichenden Haltung in der Endphase der Saison.

Trainer Kovac bezeichnet Niederlage als „verdient“

Kovac führte aus: „Wir haben niemanden unterschätzt und uns das auch nicht leicht ausgemalt, im Gegenteil. Wir wussten, was uns erwartet“. Trotzdem bezeichnete er das Ergebnis als eine „verdienten Niederlage“. Nüchtern konstatierte der Coach: „Es war heute einfach nicht gut.“

An die Adresse der Gladbacher, die sich mit dem Sieg den Verbleib sicherten – in der Fußball-Bundesliga –, sagte er: „Der Gegner war heute sehr viel griffiger. Sie waren mit ihren Leuten wirklich schärfer.“ Dies markierte für den BVB die dritte Pleite innerhalb der letzten vier Begegnungen. Der Klub ist bereits zur Champions League qualifiziert und besitzt mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf RB Leipzig, den Dritten der Tabelle, zudem aussichtsreiche Perspektiven auf die Vizemeisterschaft.

Fokus auf das nächste Spiel vor eigenem Publikum

Trotz des Rückschlags richtete Kovac den Blick bereits wieder nach vorne. Im Hinblick auf das anstehende Spiel äußerte er: „Jedes Bundesliga-Spiel ist anders. Heute haben wir kein Gutes gezeigt und ich hoffe, dass wir im nächsten sehr viel besser sind als heute“. Am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Sky) trifft der BVB auf die aktuell formschwachen Frankfurter.

Möglicherweise gelingt es dem BVB dann, vor dem eigenen Publikum die Vizemeisterschaft zu sichern und die Enttäuschung über die Partie in Gladbach hinter sich zu lassen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.