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Absage an NamenssponsorDFL schließt Verkauf des Namens für die Bundesliga aus

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Wird die Bundesliga auch irgendwann einen Namenssponsor haben? (Archivbild)

Kein Namenssponsor für die Bundesliga: Die DFL hat sich gegen einen Verkauf entschieden und kooperiert stattdessen mit Adidas.

Die höchste deutsche Spielklasse im Fußball wird auf absehbare Zeit ohne einen Namenssponsor auskommen. Diese Entscheidung wurde von der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), Steffen Merkel und Marc Lenz, getroffen. „Es werden sämtliche Optionen in alle Richtungen diskutiert. Aber nein, das war keine Option für uns“, erklärte Lenz während eines Medientermins zum Saisonende in Frankfurt am Main.

Die wirtschaftlich starke englische Premier League hat ihren Sponsor aus der Finanzbranche inzwischen wieder abgelegt. Im Gegensatz dazu firmieren die Top-Ligen in Spanien, Italien sowie Frankreich unter den Bezeichnungen eines US-Videospielherstellers, eines Energieunternehmens und einer Schnellrestaurant-Marke.

Kooperation mit Adidas anstelle eines Namensverkaufs

Aufgekommen war die Thematik des Namenssponsorings im Kontext einer neuen Vereinbarung der DFL. Eine strategische Kooperation mit dem deutschen Sportartikelhersteller Adidas wurde vom Ligaverband im April verkündet.

Diese Übereinkunft mit der Firma aus Herzogenaurach gewährt der DFL laut eigenen Informationen einen Finanzierungsrahmen von 100 Millionen Euro mittels eines Kredits. „Das Finanzierungsmodell bietet in gesamtwirtschaftlich dynamischen Zeiten eine wichtige Option, in das Wachstum der Bundesligen zu investieren“, kommentierte Ligapräsident Hans-Joachim Watzke die Zusammenarbeit. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.