Im DFB-Pokalfinale trifft der FC Bayern auf den VfB Stuttgart. Die Münchner sind Favorit, doch die Schwaben wollen überraschen.
Dominator gegen TitelverteidigerFC Bayern und VfB Stuttgart im Finale des DFB-Pokals

Hoffen auf die Titelverteidigung: Atakan Karazor und Co. (Archivbild)
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Nach einer sechsjährigen Abwesenheit hat der FC Bayern München erneut das Finale des DFB-Pokals erreicht und strebt die Krönung einer erfolgreichen Spielzeit an. Am Samstagabend (20.00 Uhr) trifft der Verein im Olympiastadion Berlin auf den amtierenden Pokalsieger VfB Stuttgart. Laut Kapitän Atakan Karazor ist es das Ziel der Schwaben, dem Bundesliga-Dominator „das Spiel zu vermiesen“.
Nachfolgend die Klärung der zentralen Aspekte im Vorfeld des Endspiels.
Wer gilt im Endspiel als Favorit?
Infolge einer Rekordsaison in der Bundesliga wird der FC Bayern für die Begegnung favorisiert. Mit einem aufgestellten Torrekord und dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft scheiterten die Münchner nur knapp am Finaleinzug in der Champions League gegen Paris Saint-Germain. Ihre letzte Teilnahme am DFB-Pokalfinale datiert auf das Jahr 2020.
Der VfB Stuttgart sicherte sich am finalen Spieltag die Qualifikation für die Königsklasse, weshalb auch sie zuversichtlich in das Match gehen. Jedoch mussten sich die Schwaben in der laufenden Saison in allen drei Duellen den Bayern geschlagen geben. Dennoch ist der VfB nicht als typischer Underdog zu betrachten: Die Mannschaft um Nationalspieler Deniz Undav erregte mit der zweitstärksten Offensive der Liga wiederholt Aufmerksamkeit.
An welchen Orten versammeln sich die Anhänger?
Vor dem Endspiel gibt es traditionsgemäß umfangreiche Zusammenkünfte der Fans. Die Anhängerschaft des VfB Stuttgart kommt am Alexanderplatz zusammen. Für die Fans des FC Bayern München wurde der Sammelpunkt vom Breitscheidplatz auf den Theodor-Heuss-Platz verlegt. Innerhalb des Stadions ist das Marathon-Tor für die Stuttgarter vorgesehen, während die Bayern-Fans in der Ostkurve platziert sind.
Sind noch Karten erhältlich oder gibt es Public-Viewing-Möglichkeiten?
Für die Begegnung im Olympiastadion sind keine Tickets mehr verfügbar. Eine offizielle öffentliche Übertragung in Berlin ist nicht geplant, allerdings wird das Match in vielen Gaststätten und Biergärten gezeigt.
Am Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart haben bis zu 18.000 Anhänger die Gelegenheit zum gemeinsamen Zuschauen, wobei auch dieses Event bereits ausgebucht ist. Der Zugang dort startet um 16.00 Uhr und ist ausschließlich Personen in VfB-Fankleidung oder neutraler Garderobe gestattet. In München bietet sich unter anderem das Kino am Olympiasee für eine gemeinsame Verfolgung des Spiels an.
Welche Sender zeigen das Spiel und wer ist der Schiedsrichter?
Die Live-Übertragung des Finales erfolgt durch den Bezahlsender Sky sowie die ARD. Beide Anstalten starten ihre Vorberichte um 19.00 Uhr.
Die Leitung des Endspiels übernimmt Schiedsrichter Sven Jablonski. Die Nominierung bezeichnete der aus Berlin stammende Unparteiische als eine „große Ehre“ sowie ein „absolutes Highlight“. In der aktuellen DFB-Pokalsaison war der 36-Jährige bisher bei zwei Partien im Einsatz. Er pfiff in der vergangenen Saison das Halbfinale des VfB Stuttgart (3:1) und leitete in der laufenden Spielzeit zuletzt die Begegnung des VfB mit dem Hamburger SV (4:0). Die letzte Begegnung der Bayern mit Jablonski war Ende Februar beim 3:2-Sieg gegen Borussia Dortmund. (dpa/red)
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