Wem Zuschauen nicht reicht: So bauen Sie mit einer Anleitung der Kölner DIY Academy ein eigenes Tipp-Kick-Stadion.
Stadion für ZuhauseAnleitung der Kölner DIY Academy für ein Tipp-Kick-Feld

Mini-WM-Stadion selbstgemacht: Das Papp-Stadion lässt sich nach dem Spiel dank Klettband sogar flach zusammenlegen.
Copyright: -/Tesa/DIY Academy/dpa-tmn
Zuschauen allein genügt nicht? Eine Anleitung der Kölner DIY Academy zeigt, wie sich Fußballpartien daheim nachbilden lassen.
Für alle, denen das Zuschauen bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht ausreicht und die selbst mitmachen wollen, bietet das eigene Zuhause eine Möglichkeit. Ein kleines Stadion für Partien wie Tipp-Kick kann aus simplen Werkstoffen wie Kartonage gefertigt werden. Eine entsprechende Bauanleitung, die auf der Wiederverwendung von Versandkartons oder Verpackungen von Elektrogeräten beruht, wurde von der Kölner DIY Academy erarbeitet.
Diese Materialien werden für den Bau benötigt
Zur Errichtung der Arena ist ein Karton erforderlich, der ungefähr drei Zentimeter stark ist und mindestens die Maße 72 mal 50 Zentimeter aufweist. Des Weiteren sind grüner Bastelfilz (etwa 40 mal 50 Zentimeter), Klebstoff aus der Sprühdose, Klettband mit Haftstreifen, ein weißer Stoffmalstift, ein Grafitstift, ein Lineal aus Stahl sowie Schere und Teppichmesser notwendig. Falls gewünscht, können aus übrigen Pappstücken auch Zuschauerränge geformt werden.
Zuschnitt der Spielfläche nach Vorlage
Als erster Schritt wird ein Rechteck mit den Abmessungen 72 mal 50 Zentimeter aus der Pappe zugeschnitten. Dieses Teil dient als Basis für die Spielfläche, die Umrandungen und die Torbauten. Die reine Spielfläche hat eine Länge von 50 Zentimetern und eine Breite von 39,2 Zentimetern. Für die Umrandungen und Tore werden die überlappenden Kanten verwendet. Mithilfe des Teppichmessers schneidet man mittig an den schmalen Seiten rechteckige Öffnungen von 12 mal 7 Zentimetern für die Tore aus. An jeder Seite bemisst die Breite der Umrandungen circa 5 Zentimeter. Um exakte und gefahrlose Schnitte sicherzustellen, empfiehlt die Kölner DIY Academy die Nutzung eines Stahllineals als Anlegekante für das Schneidewerkzeug. Ein genauer Bauplan wird von der Academy im PDF-Format auf ihrer Webseite bereitgestellt.

Die Basis fürs Wohnzimmer-Stadion: Aus einem Kartonstück entstehen Spielfeld, Banden und Tore – am besten mit Cuttermesser und Metalllineal.
Copyright: -/Tesa/DIY Academy/dpa-tmn
Spielfläche bekleben und Linien ziehen
Anschließend schneidet man den grünen Filz exakt auf die Größe der Spielfläche zu und fixiert ihn mit Klebstoff aus der Sprühdose auf dem Karton. Nach Angaben der DIY Academy verbessert sich die Haftung, sofern der Klebstoff eine kurze Zeit trocknen kann, ehe man den Filz platziert. Auf diese Weise wird zudem ein Verschieben unterbunden.

Mittellinie, Mittelkreis und Torräume erst vorzeichnen, dann mit weißem Textilstift sauber nachziehen.
Copyright: -/Tesa/DIY Academy/dpa-tmn
Danach zeichnet man die Spielfeldmarkierungen, also Mittellinie, Mittelkreis und die Torräume, mit einem Grafitstift auf dem Filz vor. Sobald die Positionierung der Linien stimmt, können diese mit einem weißen Stoffmalstift nachgefahren werden.
Montage und individuelle Gestaltung der Arena
Abschließend faltet und errichtet man die Tore sowie die Umrandungen an den dafür vorgesehenen Faltkanten. Eine Befestigung der Laschen mittels Klettband anstelle von Klebeband ist ratsam, damit die Arena nach der Nutzung platzsparend gelagert werden kann. Dadurch ist ein flaches Zusammenfalten möglich.
Nach Belieben lässt sich die Arena zusätzlich persönlich gestalten. So können aus übrigen Pappstücken kleine Ränge konstruiert oder Figuren als Publikum aus Papier gefertigt werden. Darüber hinaus ist es möglich, die Umrandungen und die Spielfläche zu bemalen, zum Beispiel mit den Trikotfarben eines Nationalteams. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.