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Punktgewinn in FreiburgVfL Wolfsburg klettert im Abstiegskampf auf Relegationsrang

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SC Freiburg - VfL Wolfsburg

Es wurde eine kampfbetonte Partie.

Der VfL Wolfsburg holt beim 1:1 in Freiburg einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf und klettert auf den Relegationsplatz.

Der VfL Wolfsburg hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Zähler errungen. Bei dem Halbfinalisten der Europa League, dem SC Freiburg, sicherte sich das Team ein 1:1 (0:0). Dieses Resultat ermöglichte es den Niedersachsen, nach der erneuten Niederlage des FC St. Pauli am 32. Spieltag auf den Relegationsplatz vorzurücken und den Konkurrenten zu überholen.

In einer über weite Strecken ereignisarmen und spielerisch mäßigen Begegnung fielen die Tore nach der Pause durch zwei Abwehrspieler. Zunächst brachte Konstantinos Koulierakis die Gäste aus Wolfsburg in der 55. Minute in Front, bevor Philipp Lienhart in der 75. Minute den Ausgleich erzielte.

Allerdings rangiert Wolfsburg lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem FC St. Pauli. Vor der anspruchsvollen Heimpartie gegen den amtierenden deutschen Meister FC Bayern München spitzt sich die Lage zu. Vieles deutet auf eine entscheidende Auseinandersetzung der beiden abstiegsbedrohten Vereine am letzten Spieltag um den Verbleib in der Liga hin.

Freiburg mit Blick auf Europa

Für die Freiburger genügte die Punkteteilung, um in der Bundesliga-Tabelle auf den siebten Platz zu klettern. Diese Position würde die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb in der nächsten Spielzeit bedeuten. Die gezeigte Leistung reichte jedoch nicht für den angestrebten Sieg vor dem wichtigen internationalen Auftritt. Am Donnerstag steht für die Breisgauer das Rückspiel gegen Braga an, in dem eine 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel aufgeholt werden muss, um das Finale zu erreichen.

Die 1:2-Niederlage, die St. Pauli am Nachmittag gegen den FSV Mainz 05 erlitten hatte, war Hecking (61) bewusst. Er äußerte sich vor dem Spielbeginn bei DAZN: „Jetzt sind wir dran. Wir müssen einfach sehen, dass wir hier eine sehr gute Leistung brauchen, um was mitzunehmen“.

Wolfsburg im Pech: Pfostentreffer verhindert Führung

Das Team von Hecking versuchte, den Sport-Club von Beginn an unter Druck zu setzen. Diese Taktik des frühen Störens führte in der Anfangsphase fast zum Erfolg. Nach einer Balleroberung traf Kapitän Christian Eriksen jedoch lediglich den linken Torpfosten, was für den VfL unglücklich war. Dies war für einen langen Zeitraum die größte Torchance der Partie.

Anschließend war die Begegnung von Kampf geprägt, wobei es auf beiden Seiten zu vielen Fehlern kam und spielerische Höhepunkte ausblieben. Torchancen waren eine Seltenheit. Obwohl der Sport-Club im ersten Durchgang mit 65 Prozent einen klaren Vorteil beim Ballbesitz verzeichnete, fand er keine Lösungen, um aus dieser Dominanz gegen die gut organisierte Abwehr der Wolfsburger Kapital zu schlagen.

Wolfsburg startete mit größerem Schwung in die zweite Halbzeit und wurde für den couragierten Einsatz rasch belohnt. Ein Eckball von Eriksen fand am zweiten Pfosten den griechischen Abwehrspieler Koulierakis, der per Kopf zur Führung traf. Hecking feuerte sein Team weiter an, aber der ersehnte Sieg blieb aus. Infolge eines Einwurfs erreichte eine Hereingabe von Johan Manzambi den eingewechselten Freiburger Abwehrmann Lienhart, welcher den Ball unhaltbar per Kopf im Tor unterbrachte. Die Hausherren bemühten sich in den letzten Minuten erfolglos um den Siegtreffer. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.