Klopp baggert an Gladbach-StarWechselt Manu Koné zum FC Liverpool?

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U21-Match 2022: Deutschlands Jan Thielmann (r) vom 1. FC Köln und Frankreichs Manu Koné von Borussia Mönchengladbach kämpfen um den Ball.

U21-Match 2022: Deutschlands Jan Thielmann (r) vom 1. FC Köln und Frankreichs Manu Koné von Borussia Mönchengladbach kämpfen um den Ball.

Medienberichten zufolge könnte dieser Deal viel Geld in die Kassen von Borussia Mönchengladbach spülen.

Bei Borussia Mönchengladbach brennt derzeit der Baum. Zunächst ist nicht gänzlich geklärt, ob Trainer Daniel Farke auch noch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen wird. Immer wieder gibt es Gerüchte über eine vorzeitige Ablösung - der Name Oliver Glasner fällt als potentieller Nachfolger immer mal wieder.

Und dann gibt es noch den großen Aderlass im Kader. In Ramy Bensebaini und Marcus Thuram werden zwei absolute Leistungsträger den Klub im Sommer verlassen. Das Bittere: Die Borussia vom Niederrhein wird dafür keinen Cent sehen, da beide Verträge zum 30. Juni auslaufen.

Gladbach ist auf Spieler-Verkäufe angewiesen

Da die Gladbacher in der kommenden Saison auch erneut nicht international spielen werden, sind die Kassen im Borussia-Park nicht wirklich prall gefüllt. Um Geld zu generieren für Zugänge müssten also weitere Spieler verkauft werden.

Nun gibt es ein heißes Gerücht: Wie die „Sport Bild“ berichtet, ist der FC Liverpool in den Poker um Mittelfeld-Supertalent Manu Koné (22) eingestiegen. Die Berater von Koné sollen bereits vom englischen Topklub mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp kontaktiert worden sein. Aus dem Umfeld des Franzosen soll nach Informationen des Magazins zu hören sein, dass die Absichten der Reds „echt“ und „groß“ seien.

Möglicherweise wird der Koné-Deal also die erste Aufgabe vom neuen Sportdirektor in Liverpool: Jörg Schmadtke. Er könnte die Verhandlungen mit seinem Gegenüber Roland Virkus in deutscher Sprache führen. Als Ablöse steht eine Summe von rund 40 Millionen Euro im Raum.

Konés Vertrag in Mönchengladbach läuft noch zwei Jahre bis 2025, zudem gibt es eine Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr. Virkus muss nun abwägen, ob Gladbach auf einen weiteren Leistungsträger verzichten kann. (erer)

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