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MittelrheinligaFC Pesch taumelt nach 0:5 gegen Düren dem Abstieg entgegen

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FC Pesch vs. Viktoria Arnoldsweiler  Fußball Herren Verbandsliga Mittelrhein Trainer Ali Meybodi (Pesch) 08.12.2019 Herbert Bucco

Ali Meybodi, Trainer des FC Pesch 

Das Team von Trainer Ali Meybodi bleibt nach der deutlichen Niederlage Tabellenletzter.

Der FC Pesch taumelt dem Abstieg aus der Fußball-Mittelrheinliga entgegen. Das Schlusslicht unterlag auf heimischem Platz dem Vorletzten Sportfreunde Düren mit 0:5 (0:3). „Das war nicht der erhoffte Befreiungsschlag, sondern das genaue Gegenteil“, fand der Pescher Coach Ali Meybodi ehrliche Worte. „Wir müssen jetzt aufhören zu träumen und einfach unsere Arbeit machen. Wenn es überhaupt einen positiven Aspekt gibt, dann den, jetzt ohne jeden Druck spielen zu können“, so der Trainer, der bei seiner Rückkehr in der Winterpause betont hatte, das Team notfalls auch in der Landesliga coachen zu wollen.

Emirhan Duvahan brachte Düren in Front (9.), dabei hätte Bünyamin Koyuncu sieben Minuten zuvor das 1:0 auf der anderen Seite erzielen können. Sein Kopfball aus kurzer Distanz verfehlte allerdings das Tor der Gäste. „Das war symptomatisch. Wir haben immer wieder glasklare Chancen, erzielen aber kein Tor. Das war auch im weiteren Spielverlauf so“, meinte Meybodi.

Wir müssen jetzt aufhören zu träumen und einfach unsere Arbeit machen. Wenn es überhaupt einen positiven Aspekt gibt, dann den, jetzt ohne jeden Druck spielen zu können
Ali Meybodi, Trainer des FC Pesch

Das machten die Dürener besser: Marc Wollersheim (19.) und Hagen Blohm (40.) trafen zum 3:0-Pausenstand, ehe wieder Wollersheim (53.) und Paul Filatov (79.) die Gäste zum Kantersieg schossen. Am Sonntag (15. März/15.30 Uhr) treten die Pescher beim VfL Vichttal an.

Deutlich besser lief es für die U-23-Fußballer von Fortuna Köln. Sie feierten einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Hennef. „Chancen gab es auf beiden Seiten, aber wir hatten wohl die Mehrzahl“, erklärte Fortuna-Trainer Iraklis Metaxas, der nach wenigen Minuten die Luft anhalten musste, als eine scharfe Hereingabe durch den Strafraum seiner Mannschaft flog, letztlich jedoch an Freund und Feind vorbeiging.

Jamal Issifou, Gjorgji Antoski und Salim Hadouchi verpassten den Führungstreffer für die Kölner gegen Hennefer, die auf Konter lauerten und gefährliche Aktionen initiierten. Das 1:0 fiel schließlich nach 31 Minuten, als Aleksandar Georgiev nach einer Ecke einköpfte. Komfortabel fühlte sich dieser Vorsprung nicht an, „zumal Hennef zusehends offensiver gespielt hat“, so Metaxas, der von seinem Team lange auf die Folter gespannt wurde. Erst in der 87. Minute zog Luke Eismann an seinem Gegenspieler vorbei und fand mit seinem Zuspiel Issifou, der zum 2:0 vollendete.

„Damit war die Entscheidung gefallen“, so Metaxas, dessen Team am Sonntag (15. März/15 Uhr) in Merten antritt.

Bei Teutonia Weiden steckte die Sportvereinigung Porz eine bittere Pleite ein. 3:4 verlor das Team – und das nach einer 3:1-Halbzeitführung. „Das war eigentlich nicht zu fassen“, fand Muhammed Ucar, Co-Trainer der SpVg. In der ersten Hälfte sei seine Elf die klar bessere gewesen, fand er.

SpVg Porz verspielt 3:1-Führung und unterliegt Teutonia Weiden 3:4

Und die Zahlen gaben ihm Recht. Zwar brachte Rade Kostadinov Weiden mit einem Distanzschuss in Führung (14.), dann aber diktierten die Porzer das Geschehen. Metin Kizil erzielte mit einem Schuss aus der Drehung in den Winkel das 1:1 (17.), dann zog Abderrahman Rabhi von links in den Weidener Strafraum und schoss zum 2:1 ein (38.) und noch vor dem Pausenpfiff ließ Eung-yu Kim nach einer Ecke per Kopfball das 3:1 folgen (45. +1). „Wir wollten in der Pause nichts ändern, die Jungs sollten so weitermachen“, blickte Ucar auf den Austausch mit Cheftrainer Jonas Wendt zurück.

Doch diese Rechnung ging nicht auf. Die Weidener kamen hochmotiviert zurück aufs Feld, während die Porzer fortan nachlässig und fehlerhaft agierten. Ein abgefälschter Freistoß von Meik Kühnel landete zum 2:3 im Porzer Tor (51.), dann war es ein Kopfball von Shadrac-Don Futi nach einer Freistoßflanke (85.). Und Futi legte in der Nachspielzeit den Siegtreffer nach. „Letztlich hat der Gegner verdient gewonnen, weil er bissiger und präsenter war. Wir haben dagegen dumme Fouls begangen und Weiden stark gemacht“, erklärte Ucar. Porz trifft am Sonntag (15. März/15 Uhr) auf den Siegburger SV.