Das Team von Trainer Michael Biegler hat beim 22:26 in Oldenburg zu Beginn beider Halbzeiten Probleme, seinen Rhythmus zu finden.
HandballDer Traum ist geplatzt – Elfen verpassen Einzug ins Final-Four um den DHB-Pokal

Mariana Lopes (links) und Mareike Thomaier (rechts) konnten das Aus im Pokal nicht verhindern.
Copyright: Uli Herhaus
Der große Traum ist geplatzt, die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer Leverkusen haben den Einzug ins Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal verpasst. Am Mittwochabend unterlag das Team von Trainer Michael Biegler in seinem Viertelfinale beim Ligarivalen VfL Oldenburg mit 22:26 (10:12).
Man hat gemerkt, dass das unser Tag ist – und die Halle hat das mitgetragen
„Man hat gemerkt, dass das unser Tag ist – und die Halle hat das mitgetragen“, erklärte VfL-Torhüterin Madita Kohorst, die mit knapp 50 Prozent gehaltener Würfe eine der Matchwinnerinnen des VfL war.
Während die Frauen aus Niedersachsen am 9./10. März 2024 in Stuttgart zum dritten Mal nacheinander im Halbfinale stehen, endet der Wettbewerb für die Elfen trotz des Coups Ende September im Achtelfinale gegen Borussia Dortmund (26:24) mit einer Enttäuschung. Neben Oldenburg haben sich der TuS Metzingen, der Thüringer HC und die SG BBM Bietigheim für die Runde der besten vier Klubs qualifiziert.
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Vor 717 Zuschauern in der Arena von Wilhelmshaven fanden die Rheinländerinnen nur mühevoll ins Match. Nach neun Minuten lagen die Oldenburgerinnen mit 6:2 vorn und Bayer-Coach Biegler versuchte in einer Auszeit, mit taktischen Korrekturen eine Verbesserung herbeizuführen. Und das schien zu wirken, denn die Leverkusener Spielerinnen präsentierten sich kämpferisch stärker und im Angriff cleverer.
Nachdem Mareike Thomaier den 8:8-Ausgleich erzielt hatte, verlief das Match weitgehend ausgeglichen, erst in der letzten Minute der ersten Halbzeit erarbeitete sich Oldenburg einen Vorsprung von zwei Toren.
Leverkusen gerät nach der Pause vorentscheidend in Rückstand
Nach dem Seitenwechsel setzte sich der viermalige Pokalsieger aus Niedersachsen innerhalb weniger Minuten vorentscheidend auf 15:10 ab. Zwar blieben die VfL-Spielerinnen um ihre mit neun Toren überragende Offensivspielerin Toni Reinemann nicht frei von Schwächen, doch das Team von Coach Michael Biegler scheiterte trotz seines großen kämpferischen Einsatzes immer wieder an der starken gegnerischen Abwehr um Torhüterin Madita Kohorst.
In der Meisterschaft kommt es schon am Mittwoch (8. November/19.30 Uhr, Ostermann-Arena) zu einem Wiedersehen der Teams.
TSV Bayer 04 Leverkusen: Jaeschke, Nasser; Thomaier (5/1), Wirth, Leuchter (2), Boeters (1), Cormann (1), Mathwig (1), Andresen (1), Terfloth, Lopes (5/1), Ingenpaß (5), Veit, Kaufmann, Teusch, Souza (1)

