Das Team von Trainerin Sybille Gruner setzt sich in der Zweiten Bundesliga beim FSV Mainz mit 29:28 durch.
HandballBayer Leverkusen feiert erstmals seit 2021 drei Siege in Serie

Henriette Clauberg (r.) und Dana Gruner feiern ihren Efolg in Mainz.
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Drei Siege in Folge – das schafften die Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen letztmals im Januar 2021. Viermal in Serie waren die Werkselfen damals sogar erfolgreich. An diesem Wochenende gelang nach mehr als fünf Jahren erneut das Kunststück von drei Erfolgserlebnissen hintereinander.
„Uns kam der Spielplan jetzt sehr entgegen“, sagt Sybille Gruner bescheiden. Bayers Interimstrainerin weiß, dass es zum einen gelungen ist, die Mannschaft zu stabilisieren – und ihr Team zum anderen gegen die besonders starken Gegner bereits gespielt hatte.
Es war genau das Spiel, auf das wir uns vorbereitet hatten. Spielerisch war es dann nicht unsere beste Leistung, aber wir haben kämpferisch überzeugt und die Schwächen von Mainz gut ausgenutzt
Dennoch tat der 29:28 (13:12)-Auswärtserfolg besonders gut. Vor allem nach zwei überwiegend erfolglosen Jahren. „Es war genau das Spiel, auf das wir uns vorbereitet hatten. Spielerisch war es dann nicht unsere beste Leistung, aber wir haben kämpferisch überzeugt und die Schwächen von Mainz gut ausgenutzt“, meinte Gruner. „Wir wussten, dass wir viele Würfe über die Außen bekommen würden“, nannte Gruner auch das Mittel zum Erfolg.
In der ersten Halbzeit konnte Bayer das noch nicht so gut für sich nutzen. So gaben Gruners Spielerinnen eine 8:4-Führung (15.) aus der Hand, weil sie sich einiges an Ungenauigkeit im Abschluss leisteten. Binnen fünf Minuten drehte Mainz die Begegnung und führte selbst 10:8 (20.). Bayer fing sich wieder und ging begünstigt durch eine doppelte Unterzahl auf Seiten der Gastgeberinnen nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen die Bank sogar mit einer 13:12-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel hatte die Unterzahl noch Bestand und Bayer zeigte sich treffsicherer. Dana Gruner erzielte das 14:12 (31.), ihr Pendant auf Rechtsaußen, Britt van der Baan, das 15:12 (32.). Mal mehr, mal weniger komfortabel führte Bayer im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts – bis zur 57. Spielminute, als die Mainzerinnen zum 27:27-Ausgleich kamen. Leverkusen blieb nervenstark und ging sowohl nach diesem Treffer, als auch nach dem zum 28:28 selbst wieder in Führung.
Das 29:29 verhinderte Nela Žužić – und Bayer bejubelte nach dem 34:29 (14:13)-Derbysieg beim Bergischen HC sowie dem 31:24 (13:9)-Heimerfolg über den TuS Lintfort in Mainz den dritten Sieg in Serie. Obendrein besteht nun wieder Kontakt zu den zuvor enteilten Luchsen Buchholz-Rosengarten und dem Rostocker HC.
