Jos Verstappen äußert Bedenken: Das aktuelle Reglement der Formel 1 könnte die Begeisterung seines Sohnes, des Champions Max Verstappen, dämpfen.
Sorge um Max VerstappenSein Vater befürchtet, dass er die Lust an der Formel 1 verliert

Fürchtet um die Motivation seines Sohnes: Jos Verstappen. (Archivbild)
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Jos Verstappen, der Vater des vierfachen Weltmeisters Max, befürchtet einen schwindenden Enthusiasmus seines Sohnes für die Formel 1. Gegenüber der niederländischen Zeitung „Telegraaf“ äußerte Jos Verstappen im Vorfeld des Großen Preises von Japan am Sonntag (7.00 Uhr/Sky): „Das Fahren in diesen Autos fordert ihn nicht. Ehrlich gesagt, befürchte ich, dass Max seine Motivation verliert“. Diese Information meldet auch die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Seit Beginn der Saison hat sein Sohn Max im Red Bull Schwierigkeiten, mit der Konkurrenz an der Spitze mitzuhalten, und äußerte wiederholt deutliche Kritik am geänderten technischen Reglement.
Sein Vater warnte eindringlich: „Man hört immer wieder, dass es eine Frage der Gewöhnung ist, aber ich bin mir sicher, dass Max so keinen Spaß daran haben wird“. Die aktuellen Vorschriften legen einen stärkeren Fokus auf die elektrische Komponente des Antriebs, was die Fahrer dazu zwingt, kontinuierlich die Batterie aufzuladen und öfter die Geschwindigkeit zu reduzieren. Diese Fahrweise ist für das Talent von Max Verstappen nicht förderlich.
Steht die Formel-1-Karriere auf dem Spiel?
Jos Verstappen führte weiter aus: „Früher dachte er, Formel 1 zu fahren sei das Größte überhaupt. Aber jetzt bin ich ziemlich pessimistisch. Ich würde gern sagen, dass es nicht so ist, aber ich sehe darin ein Problem mit Blick auf seine Zukunft.“
Ausstiegsklausel und alternative Rennsport-Interessen
Der 28-jährige Max Verstappen ist zwar bis 2028 vertraglich an das Red-Bull-Team gebunden, verfügt laut Einschätzung von Branchenkennern jedoch über eine Option zum Ausstieg am Ende der Saison. In jüngster Zeit äußerte der amtierende Champion wiederholt seine Begeisterung für alternative Rennsportkategorien. Während der Unterbrechung vor dem Rennen in Japan nahm er an einem Wettbewerb für Sportwagen auf dem Nürburgring teil. Für Mai plant er dort ebenfalls eine Teilnahme am traditionsreichen 24-Stunden-Rennen. (red)
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