Spannung im Stanley-Cup-Finale: Die Carolina Hurricanes gleichen die Serie gegen die Vegas Golden Knights mit einem 5:3-Sieg aus.
Finalserie wieder offenHurricanes gleichen mit 5:3-Sieg in Las Vegas die Serie aus

Die Hurricanes jubelten fünf Mal in Las Vegas - das reichte zum Ausgleich in den Stanley Cup Finals.
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In der Finalserie um den Stanley Cup haben die Carolina Hurricanes gegen die Vegas Golden Knights den Ausgleich erzielt. Ein 5:3-Sieg in Las Vegas brachte dem Team den zweiten Erfolg im vierten Duell der Finalserie, die über maximal sieben Spiele geht.
Bisher haben beide Endspielteilnehmer ihre Spiele abwechselnd gewonnen und verloren. Daher ist das Ringen um die begehrteste Trophäe im Eishockey vor der fünften Begegnung in der Nacht zum Freitag wieder vollkommen unentschieden.
Spielentscheidung in der Schlussphase
Die entscheidende Szene ereignete sich 55 Sekunden vor der Schlusssirene. Um den Ausgleich herbeizuführen, hatte die Heimmannschaft aus Las Vegas ihren Torhüter durch einen weiteren Feldspieler ersetzt, was zu einem Treffer in das verwaiste Tor führte.
Zuvor hatte Jordan Staal mit seinem zweiten Tagestreffer die Hurricanes 4:3 in Front gebracht. Brandon Bussi, der Torhüter der Hurricanes, kommentierte das Tor, welches Staal im Stürzen markierte: „Hektisch wie die ganze Serie. Er ist ein großartiger Spieler und hat sich belohnt“.
Zweiter Stanley-Cup-Sieg für beide Teams im Visier
Die Hurricanes streben 20 Jahre nach dem ersten Erfolg den zweiten Stanley-Cup-Sieg in der Geschichte des Vereins an. Für die Golden Knights wäre es der zweite Titelgewinn binnen vier Jahren. Die Organisation aus der US-Glücksspielmetropole hat in den neun Jahren seit dem NHL-Debüt schon zum dritten Mal die Endspielserie erreicht.
Das Spiel bot den Anwesenden viel Unterhaltung. Bereits nach unter vier Minuten lagen die Gäste aus Carolina mit 2:0 vorn. Auf der anderen Seite hatte Vegas Unglück, als ein Tor von Brayden McNabb im ersten Spielabschnitt keine Anerkennung fand. Der Grund dafür war, dass der Puck erst einen Bruchteil einer Sekunde nach der Drittel-Sirene die Torlinie passierte. McNabb trat wieder mit einem Gesichtsgitter an, nachdem ihm im ersten Aufeinandertreffen der Serie die Hartgummischeibe ins Gesicht getroffen hatte. (dpa/red)
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