KinderschutzbundSichere Räume für Kölns Kinder

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25 Jahre „wir helfen“: Feste Partner in Sachen Kinderrechte sind von Beginn an der Kinderschutzbund Köln und unsere Hilfsaktion für Kinder und Jugendliche in Not.

Für von schweren Krisen und Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche sowie für deren Familien ist der Kinderschutzbund speziell in Köln eine der ersten und ältesten Anlaufstellen. Seine vielfältigen Angebote, die allesamt darauf abzielen, die Lebensbedingungen von Jungen und Mädchen, deren Eltern und Geschwistern zu verbessern, sind kostenlos.

‚wir helfen‘ und wir agieren aus derselben Haltung heraus: Das Kind in den Mittelpunkt zu stellen und dafür zu sorgen, dass Kinder in Köln gut, sicher und gesund aufwachsen können
Lars Hüttler, Geschäftsführer des Kölner Kinderschutzbunds

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Mit seinen mehr als 100 ehrenamtlichen und rund 40 hauptamtlichen Mitarbeitenden ist der Kölner Kinderschutzbund einer der größten und ältesten der rund 400 Ortsverbände des Deutschen Kinderschutzbundes, und finanziert sich überwiegend über Mitgliedsbeiträge, öffentliche Zuschüsse und Spenden.

Das Team des „Kinderschutzbund/Kinderschutzzentren Köln“ vor der Zentrale an der Bonner Straße

Das Team des „Kinderschutzbund/Kinderschutzzentren Köln“ vor der Zentrale an der Bonner Straße.

Familien-Partner: Ein ehrenamtliches Projekt, das belastete Familien stärkt

„wir helfen“ unterstützt den Ortsverband seit 25 Jahren und hat in all der Zeit dazu beigetragen, dass viele seiner Projekte realisiert werden können – wie beispielsweise die Kinder-Willkommens-Besuche „Kiwi“ für Familien mit Neugeborenen, das Gewaltpräventionsprogramm „Bärt & Bärta“ an Grundschulen, das Schülerinnen und Schüler spielerisch für das Thema der „Gewalt“ sensibilisiert, das heilpädagogische Angebot für Kinder „Lern-Raum“ — und seit 2016 auch die „Familien-Partner“.

Das Projekt stellt belasteten Familien Partnerinnen und Partner im Alltag zur Seite. Diese geschulten Ehrenamtlichen unterstützen alleinerziehende Eltern, Väter und Mütter, die über kein soziales Netzwerk verfügen, die arm oder krank sind, denen der Zugang zu Bildung, Kultur und Freizeit, zu Hilfe- und Förderangeboten schwerfällt, bei der Betreuung der Kinder, bei Behördengängen oder Freizeitangeboten.

Eltern helfen, um Kinder schützen zu können

Wie alle anderen Projekte ist auch „Familien-Partner“ von dem Leitgedanken „Eltern helfen – Kinder schützen“ getragen — und bietet flexible, passgenaue Hilfe und Entlastung. Neben diesen aufsuchenden Angeboten gibt es in der Zentrale des Kinderschutzzentrums an der Bonner Straße, das Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“, Therapieräume, die Familienberatungsstelle für alle, die mit Kindern und Familien in Krisensituationen Kontakt haben und eines von vier kostenlosen Elterncafés.

„‚wir helfen‘ und der Kinderschutzbund arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Denn wir agieren aus derselben Haltung heraus: Das Kind in den Mittelpunkt zu stellen und dafür zu sorgen, dass Kinder in Köln gut, sicher und gesund aufwachsen können“, sagt Geschäftsführer Lars Hüttler.


Vier weitere Projekte, die eng mit der Geschichte von „wir helfen“ verwoben sind


25 Jahre „wir helfen“

  1. Im Spätherbst 1998 haben Alfred und Hedwig Neven DuMont beschlossen, die Aktion „wir helfen“ für Kinder und Jugendliche in Not auf ein nachhaltiges Fundament zu stellen und in einen Verein umzuwandeln.
  2. Pro Jahr unterstützt „wir helfen“ seitdem – dank der vielen Spenden der Leserinnen und Leser dieser Zeitung – bis zu 130 Projekte, Initiativen und Aktionen für notleidende Kinder und Jugendliche in Köln und der Region.
  3. Stellvertretend für sie alle, stellen wir im Jubiläumsjahr fünf Einrichtungen vor - auch mit einem je fünfminütigen Video. Wir haben diese fünf Projekte ausgewählt, weil deren Geschichte von Beginn an mit der von „wir helfen“ verwoben ist; da unser Verein die Startfinanzierung übernommen, das Gebäude errichtet hat oder/und es diese Projekte ohne „wir helfen“ nicht gäbe.
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