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Paketflut vor den Feiertagen Welche Fristen für das Verschicken von Weihnachtspost gelten

Pakete liegen in einer Halle der Deutschen Post.

Pakete in einem Zentrum der Deutschen Post DHL.

In der Weihnachtszeit herrscht bei Paketdienstleistern Hochbetrieb. Um Wartezeiten und Verspätungen zu vermeiden, sollten Kundinnen und Kunden einige Tipps beachten.

Wer sichergehen möchte, dass seine Weihnachtspakete rechtzeitig zum Fest ankommen, sollte diese je nach Dienstleister bis spätestens zum 20. oder 21. Dezember 2022 verschicken. Der 20. Dezember ist die Frist, die der Marktführer Deutsche Post DHL nennt. Beim Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), der unter anderem DPD, Hermes und UPS vertritt, heißt es, Pakete ohne Express-Option „sollten je nach Paketdienstleister bis zum 21. Dezember, 12 Uhr“ aufgegeben werden. Beide Fristen beziehen sich auf innerdeutsche Sendungen.

Standard-Sendungen werden nach Angaben des BIEK normalerweise innerhalb von ein bis zwei Werktagen zugestellt. Aufgrund der hohen Paketmengen vor den Festtagen, Staus oder Wetterbedingungen könne das aber nicht immer eingehalten werden. „Wenn Sie in der Vorweihnachtszeit ganz sicher gehen möchten, sollten Sie Ihre Pakete möglichst frühzeitig (bis Mitte Dezember) aufgeben oder eine Express-Option mit definiertem Zeitfenster wählen“, teilt der Verband mit.

Stoßzeiten im Netz überprüfen

Die Deutsche Post DHL empfiehlt ihren Kunden darüber hinaus, einen festen Ablageort oder den Namen eines Nachbarn für den Paketempfang zu hinterlegen. Pakete könnten außerdem direkt an eine DHL-Packstation verschickt finden. Wer Päckchen im Paketshop aufgeben oder abholen will, kann im Netz mithilfe eines Stoßzeitenanzeigers herausfinden, wann die traditionell langen vorweihnachtlichen Warteschlangen umgangen werden können.

In den Wochen vor Weihnachten herrscht bei den Paketdienstleistern Hochbetrieb. Der BIEK erwartet an Spitzentagen rund 20 Millionen Sendungen täglich, im Schnitt würden im November und Dezember fünf Millionen Pakete mehr pro Tag transportiert. Die Deutsche Post verzeichnete am 30. November dieses Jahres 10,7 Millionen Paketsendungen – so viele wie nie zuvor an einem Novembertag. Dennoch zeigten sich die Paketdienste zuletzt skeptisch, ob sich die Rekordzahlen des vergangenen coronageprägten Weihnachtsgeschäfts noch werden überbieten lassen.