Es geht um Tauchen, Paddeln, Surfen und mehr als 1000 Boote: Zur weltgrößten Wassersport-Messe Boot rechnet die Düsseldorfer Messe wieder mit großem Publikumsandrang. Am Samstag startet sie.
MesseDie Boot startet mit Jachten, Schlauchbooten und viel Wassersport

Größtes Schiff der Boot 2026: Sunseeker 90 Ocean in Halle 6
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Ausgerechnet dann, wenn in Düsseldorf am Rhein Winter ist, lädt die Messe Boot zur sommerlichsten Messe, die man sich denken kann. Vom 17. bis zum 25. Januar wird Düsseldorf zur Hauptstadt des Wassersports. Die Boot ist nach Angaben der Messegesellschaft die größte Wassersportmesse der Welt. Was sie von anderen Schiffsmessen unterscheidet: Als einzige in dieser Größe findet die Messe Boot ausschließlich drinnen statt. Winterliche Temperaturen können Ausstellern und Besuchern während der Laufzeit also egal sein. Ein Überblick über die Highlights der Boot 2026.
Klassische Segeljacht
Hallberg-Rassy Boote haben den Ruf, extrem hochwertige, robuste und seetüchtige Fahrtenyachten zu sein, die für Langfahrt und Komfort auf hoher See konzipiert sind, oft als „Panzer“ oder „sichere Höhlen“ bezeichnet werden, mit konservativem, aber solidem Design und hervorragender Werterhaltung. In Halle 16 zeigt die Werft eine Weltneuheit: die Hallberg-Rassy 370. Halberg-Rassy hat unter Seglern einen Ruf wie Donnerhall.
Mehr als elf Meter lang, 3,75 breit und acht Tonnen schwer ist die Messeneuheit. „Die Breite ermöglicht ein unerwartet großzügiges Raumgefühl“, sagte Firmeninhaber Magnus Rassy bei der Vorpremiere der Boot dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Ein Schnäppchen freilich ist die Rassy nicht: 510.000 Euro sollte man schon mitbringen, so Rassy.
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Ein Seabob SE63 for Automobili Lamborghini von Cayago steht auf dem Messestand. Die nach Angaben der Veranstalter größte Wassersportmesse boot Düsseldorf 2026 öffnet vom 17.01 bis zum 25.01.2026 ihre Pforten.
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Seabob - Lamborghini fürs Wasser
Ein Seabob ist ein elektrisch betriebenes Unterwasserfahrzeug, das einen durch das Wasser zieht. Es erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 20 Kilometer pro Stunde und Tiefen von bis zu 40 Metern. Zwischen 11.000 und 18.000 Euro muss man für das schnelle Wasserspielzeug hinblättern. Angesichts der Jachtpreise aber kommt es da drauf dann auch nicht mehr an. In Halle 9 gibt es den Seabob im Lamborghini-Style.

Foiling-Board mit Elektroantrieb
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Surfbrett mit Elektro-Antrieb
Der Markt für Foiling-Boards ist in den vergangenen Jahren extrem gewachsen. Doch einfach zu erlernen ist das Foiling nicht. Foiling ist eine Wassersporttechnik, bei der ein Hydrofoil (Tragflügel) unter einem Board das Brett bei Geschwindigkeit aus dem Wasser hebt und es fast schwerelos über die Wasseroberfläche gleiten lässt, was den Wasserwiderstand minimiert und hohe Geschwindigkeiten ermöglicht. Wem das zu kompliziert ist, kann es mit elektrischem Motor für 5000 bis 7000 Euro nachrüsten. E-Foiling kann man in Halle 17 in einem gigantischen Becken wie andere Sportarten (Windsurfing dank Windanlage) auch direkt ausprobieren. Die Online-Termin sind zwar bereits ausgebucht. Die Hälfte der vorhandenen Plätze werden aber für Besucher vor Ort zurückgehalten. Kleiner Tipp, gilt auch für die Tauchsportbecken: Ganz früh nach Messeöffnung um 10 Uhr vor Ort einen Termin vereinbaren.
Luxusjachten in Extra-Halle
In Halle 6 sind traditionell die ganz dicken Pötte zu bestaunen. Die größte Jacht am Stand des britischen Herstellers Sunseeker hat als besonderes Merkmal eine geschlossene Flybridge, die vor Hitze oder schlechtem Wetter schützt. Sie reiste schon im Dezember auf eigenem Kiel über den Rhein nach Düsseldorf, wiegt 85 Tonnen, ist 27,10 Meter lang und kostet zwischen acht und zehn Millionen Euro, je nach Ausstattung.
Messe-Daten
Die Boot ist vom 17. bis 25. Januar von 10 bis 18 Uhr täglich geöffnet. Die Tageskarte kostet 21, die Zwei-Tageskarte 36 Euro. Kinder zahlen 14, Euro. Wer nur am Nachmittag (14Uhr) nach Schiffen schauen möchte, kommt für 12 Euro rein.

