RWE startet mit einem Gewinnsprung ins neue Jahr. Bessere Windbedingungen glichen ein schwaches Handelsgeschäft aus.
Gewinnsprung bei RWEKonzern profitiert von besseren Windverhältnissen in Europa

Der Energiekonzern RWE ist mit einem Gewinnsprung ins neue Jahr gestartet. (Archivbild)
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Der Energieversorger RWE hat das Geschäftsjahr mit einem erheblichen Ergebniszuwachs eingeleitet. Für die ersten drei Monate wurde vom Dax-Konzern aus Essen eine Steigerung des bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um rund ein Viertel auf mehr als 1,6 Milliarden Euro gegenüber der Vorjahresperiode bekannt gegeben.
Maßgeblich für die gute Geschäftsentwicklung waren vor allem vorteilhaftere Windbedingungen in Europa im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzlich trug die Inbetriebnahme neuer Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicher durch RWE in den letzten Monaten positiv zum Resultat bei.
Handelssparte belastet das Ergebnis
Negativ beeinflusst wurde der Gewinn jedoch durch ein unterdurchschnittliches Ergebnis im Energiehandel. Das Unternehmen führte dies auf „Turbulenzen auf den Energiemärkten“ zurück.
Prognose für 2024 bleibt bestehen
Die Unternehmensführung hielt ungeachtet der Probleme im Handelssegment an den Zielen für das Gesamtjahr fest. Laut Finanzvorstand Michael Müller sei bereits ein Drittel des anvisierten Gewinns je Aktie erwirtschaftet worden.
Für den Gesamtkonzern prognostiziert RWE im laufenden Geschäftsjahr eine Steigerung des operativen Resultats von 5,1 Milliarden auf 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro. Beim bereinigten Nettogewinn wird ein Korridor zwischen 1,55 Milliarden und 2,05 Milliarden Euro angestrebt. (dpa/red)
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