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GoldhochzeitSo fanden Elisabeth und Dieter Heller aus Frechen bei der Kirmes die große Liebe

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Auf der Bachemer Kirmes lernten sich Elisabeth und Dieter Heller näher kennen.

Auf der Bachemer Kirmes lernten sich Elisabeth und Dieter Heller näher kennen.

Das Frechener Jubelpaar hat einen Sohn und drei Enkel. Neben zwei Festen ist auch eine Goldhochzeitsreise mit dem Schiff ans Nordkap geplant. 

Erinnern Sie sich noch an die Kirmes früher? Einer der Höhepunkte der jungen Leute war damals doch die Fahrt auf der Raupe, wenn es rasend schnell im Kreis herumging und zu aller Freude dann plötzlich das Verdeck zuklappte. Prima Gelegenheit, um sich auf die Schnelle mal näher zu kommen. Und die Kirmes parallel zum Bachemer Schützenfest führte auch Elisabeth David und Dieter Heller Anfang der siebziger Jahre zusammen, die sich dort mit ihren Freunden trafen. Fortan sahen sie sich öfter und da der junge Mann bereits ein Motorrad besaß, festigten die Ausflüge das Band zwischen dem Paar.

Zurück zum Anfang: Elisabeth David ist gebürtige Frechenerin, besuchte die Mauritiusschule in Bachem und machte später eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin in Süchteln. Ihre weiteren beruflichen Stationen waren ein Zahntechnikerlabor in Köln und schließlich die Küche des Kaufhof-Zentrallagers in Frechen. Mit der Geburt ihres Sohnes widmete sie sich ganz der Familie.

Dieter Heller kam in Brühl-Kierberg zur Welt, wuchs aber in der Silverbergstraße in Bachem auf, wohin seine Eltern aus beruflichen Gründen umgezogen waren. Er begann eine Ausbildung als Fliesenleger, wechselte später aber zur Rheinbraun, arbeitete in der Bauabteilung und auf Ville Berrenrath. Aus gesundheitlichen Gründen ging er mit 51 Jahre in den Vorruhestand.

In der Pfarrkirche Heilig Geist fand am 8. Mai 1976 die Trauung statt.

In der Pfarrkirche Heilig Geist fand am 8. Mai 1976 die Trauung statt.

Zwischendurch leistete Dieter Heller noch seinen Wehrdienst ab, erlernte in Koblenz nicht nur, wie man den „Marder“ steuert, sondern machte dort auch gleich die Führerscheine 2 und 3.

Frechen: Das Jubelpaar hat einen Sohn und drei Enkel

1972 verlobte sich das Paar und heute vor 50 Jahren, am 7. Mai 1976 gaben sich die Beiden in Frechen das Ja-Wort. Einen Tag später erfolgte die kirchliche Trauung in der Pfarrkirche Heilig Geist. Ihre erste Wohnung fand das junge Paar in Quadrath-Ichendorf, 1979 zogen sie in ihr eigenes Haus in Berrenrath und 2000 wechselten sie nach Bachem, ins Haus der Eltern der Braut.

Die heute 73-Jährigen haben einen Sohn und drei Enkel Auf die Frage nach den Hobbys kommt bei Dieter Heller als Erstes der Fußball. Er spielte in Berrenrath und Bachem, war Trainer in beiden Orten sowie in Blessem. Und seit 20 Jahren ist er auch als „Funktionär“ im Fußballkreis Rhein-Erft aktiv, zuletzt als Staffelleiter.

Goldhochzeitsreise an das Nordkap

Daneben gibt es noch den Karneval. Hier war er 2007/2008 Prinz im Dreigestirn und sorgte danach mehrfach als Prinzenführer dafür, dass die späteren Tollitäten ihre Termine pünktlich wahrnahmen. Ehefrau Elisabeth Heller begleitete ihren Mann nicht nur bei seinen fußballerischen Aktivitäten, auch im Karneval stand sie ihm als Mitglied der KG „Jeck em Rän“ zur Seite.

Außerdem engagierte sie sich im Vorstand der Ortsgruppe der IGBCE. Regelmäßig fuhren die Hellers zweimal im Jahr in Urlaub. Im Winter ging es nach Österreich oder ins Allgäu und den Schwarzwald. Im Sommer bereiste man die südeuropäischen Länder, die dominikanische Republik, machte Mittelmeer- und Fluss-Kreuzfahrten auf dem Rhein und der Donau.

Geplant ist als „Gold-Hochzeitsreise“ demnächst eine Schiffstour zum Nordkap. Gefeiert wird die goldene Hochzeit in zwei Schüben im heimischen Partykeller, so können nicht nur die Familie und die Verwandtschaft, sondern auch die Nachbarn, Freunde und Vereinsmitglieder das Paar hochleben lassen.