KStA-Studie zu Ausgaben 2021Kleidung und Fitness führen die Wunschliste an

Das Rheinpanorama
Copyright: Visualisierung KSTA
Köln – Mode- und Schuhgeschäfte geschlossen, Möbelhäuser und Elektronikhändler ebenfalls – allenfalls eine Vorbestellung im Netz und Abholen sind neben dem reinen Onlinehandel erlaubt. Derzeit sind die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort bereits zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie komplett eingeschränkt.
Online-Handel profitiert
Davon profitiert vor allem das Shopping-Angebot im Netz. Wie geschwächt der stationäre Handel aus der Krise hervorgeht, wird sich nach deren Ende zeigen. Schon jetzt weisen die Innenstädte ein beachtliches Maß an Leerstand auf.
Wo liegen die Konsumwünsche der Menschen in der Region, welche Produkte wollen sie in diesem Jahr anschaffen und wo zeigen sich Schwerpunkte und Veränderungen im Vergleich zum Jahr 2020? Das wollten wir von unseren Lesern wissen im Rahmen der ersten großen Wirtschafts- und Verbraucherstudie „WIR im Rheinland“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“ mit Unterstützung der Sparkasse Köln-Bonn und der Kreissparkasse Köln, an der im Januar knapp 14.000 Menschen aus der Region teilgenommen haben.
Ganz oben auf dem Shopping-Wunschliste stehen Kleidung und Schuhe. Insgesamt 84 Prozent der Befragten planen, mehr oder gleich viel wie 2020 zu kaufen. Insgesamt dürfte die Nachfrage aber geringer ausfallen als in der Corona-Zeit, da Kleidung etwa für die Arbeit im Büro durch Homeoffice insgesamt an Stellenwert verloren hat.
Fitnessgeräte und Möbel gefragt
Da Fitnessstudios geschlossen sind, entscheiden sich immer mehr Menschen für Training zu Hause. Ausgaben für Trainingsgeräte oder Ähnliches wollen laut unserer Erhebung 76 Prozent der Verbraucher in gleichem oder größerem Umfang tätigen als im vergangenen Jahr.
Das könnte Sie auch interessieren:
Auf dem dritten Platz liegen Ausgaben für Bauen und Heimwerken mit 62 Prozent. Wer zwangsweise mehr Zeit im eigenen Heim verbringt, möchte es sich dort schön machen. Und damit rangieren Investitionen in Möbel, Wohnen und Einrichtung auf dem vierten Platz. Insgesamt 5 Prozent geben hier, in diesem Segment mehr auszugeben.
Engpässe bei Haushaltsgeräten
Dazu passen auch die Angaben, dass mehr oder gleich viel für Haushaltsgeräte ausgegeben werden soll. Engpässe bei Spülmaschinen oder Trocknern gibt es jetzt bereits. Das gilt auch für einzelne Artikel im Bereich der Unterhaltungselektronik. Aufgrund der hohen Nachfrage des vergangenen Jahres wurden die Chip-Kapazität knapp. 53 Prozent unserer Leser wollen diesem Bereich in diesem Jahr weiter aufrüsten.



