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Von Digitalriese verdrängtFord ist nicht mehr umsatzstärker US-Konzern in Deutschland

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Ford Mauer

Ford-Logo in Köln

Frankfurt/Köln – Der Onlinehändler Amazon ist im vergangenen Jahr erstmals zum umsatzstärksten US-Unternehmen in Deutschland aufgestiegen. Mit einem Umsatz von 19,85 Milliarden Euro in der Bundesrepublik überholte Amazon die Ford-Werke, wie die US-Handelskammer in Deutschland (AmCham) mitteilte.

Mit 19,8 Milliarden auf Rang zwei

Der Autobauer Ford belegte laut der Aufstellung von AmCham mit 19,80 Milliarden Euro Umsatz den zweiten Platz und ExxonMobil mit einem Umsatz von geschätzt 8,58 Milliarden Euro den dritten Platz. Die JET-Tankstellen lagen demnach auf Rang vier, der Landmaschinen-Hersteller John Deere landete auf Platz fünf. Der Gesamtumsatz der 50 wichtigsten US-Unternehmen in Deutschland belief sich laut AmCham im vergangenen Jahr auf rund 182 Milliarden Euro. Das waren rund drei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der Mitarbeiter, die die 50 größten US-Firmen in der Bundesrepublik beschäftigten, ging jedoch leicht auf 306 000 zurück. Im Jahr 2018 hatten die Unternehmen noch etwa 315 000 Menschen beschäftigt. Die Liste der größten US-Arbeitgeber wird den Angaben zufolge dagegen erneut von der Fastfood-Kette McDonald's mit etwa 61 000 Mitarbeitern angeführt. Auf Platz zwei liegen die Ford-Werke mit 22 650 Mitarbeitern, auf Platz drei und vier Amazon und der Logistikdienstleister UPS mit 20 000 Mitarbeitern.

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Die US-Unternehmen erwarten laut AmCham, dass sich die deutsche Wirtschaft 2021 von der Corona-Krise deutlich erholt. Den Standort Deutschland bewerten die größten 50 US-Unternehmen in diesem Jahr demnach mit der Note 1,8 und damit noch positiver als im Jahr zuvor. 50 Prozent hätten ihr Investitionsvolumen während der Pandemie nicht verringert, 31 Prozent investierten sogar mehr in Deutschland als zuvor, erklärte AmCham-Präsident Frank Sportolari. (mit dpa)