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Langes Stau-WochenendeADAC warnt vor vollen Autobahnen rund um Köln und in NRW

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Stauprognose - Hohe Auslastung

Das lange Wochenende bringt auch viele Staus - vor allem am Mittwoch (13. Mai) und am Sonntag (17. Mai) wird es voll auf den Autobahnen.

Das lange Wochenende an Christi Himmelfahrt dürfte für volle Autobahnen sorgen. Autofahrer müssen mit vielen Staus rechnen.

Der Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag (14. Mai) schafft zusammen mit einem Brückentag am Freitag die Möglichkeit für ein verlängertes Wochenende. Es wird erwartet, dass viele Menschen dies für einen Kurztrip oder eine Tagestour nutzen. Dies dürfte zu erheblich mehr Verkehr und Staus auf den Straßen führen.

Autoclubs erwarten hohes Verkehrsaufkommen

Der Auto Club Europa (ACE) prognostiziert ein „langes Stau-Wochenende“, während der ADAC ab Mittwoch vor einer „hohen Staugefahr“ warnt. Die Automobilclubs benennen als kritische Zonen die Routen in südliche Richtung und in die Alpenregion, vor allem nach Österreich und Italien im Bereich des Gardasees. Ebenso wird auf den Verbindungen zur Nord- und Ostseeküste, insbesondere in die Niederlande, mit starkem Verkehr gerechnet. Weitere Verzögerungen sind im Umfeld der rund 1.000 vom ADAC gemeldeten Autobahnbaustellen sowie infolge von Streckensperrungen und Unfällen wahrscheinlich.

Die Verkehrsprognose für die einzelnen Tage

Am Mittwoch rechnet der ACE mit einem „intensiven Staunachmittag“. Der Verkehr soll schon am späten Vormittag zunehmen und sich nachmittags weiter verstärken, wenn der Berufsverkehr zum Reiseverkehr hinzukommt. Am Donnerstag, dem Feiertag, wird das Lkw-Fahrverbot für eine gewisse Entlastung sorgen, dennoch ist mit zahlreichen Ausflüglern in Richtung Küsten und Seen zu rechnen. Auf den Nebenstraßen ist besondere Aufmerksamkeit geboten, da dort neben Fahrzeugen auch Wanderer und Fußgruppen mit Bollerwagen unterwegs sein könnten.

Der Freitag wird nach Einschätzung von ACE und ADAC voraussichtlich spürbar ruhiger. Für Samstag prognostizieren die Verkehrsclubs ebenfalls überwiegend mäßigen Verkehr. Lediglich auf den Hauptrouten in den Süden, in die Alpen und zu den Küsten kann es in der Nähe von Baustellen zeitweise zu Engpässen kommen.

Am Sonntag wird eine zweifache Belastung erwartet: Einerseits belebt sich der Ausflugsverkehr auf den Nebenstraßen erneut, andererseits setzt ab der Mittagszeit der Rückreiseverkehr auf den Autobahnen ein. Der ACE prognostiziert „teils erhebliche Verzögerungen“, wobei die Staugefahr laut ADAC besonders am Nachmittag und Abend hoch ist.

Auf diesen Autobahnen im Rheinland und bundesweit wird es eng

In den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Stuttgart und München sowie auf den nachfolgenden Autobahnen prognostizieren beide Verkehrsclubs ein erhöhtes Verkehrs- und Stauaufkommen, häufig in beiden Fahrtrichtungen:

Staugefahr auch in Österreich und der Schweiz

Da Christi Himmelfahrt ebenfalls in Österreich und der Schweiz ein gesetzlicher Feiertag ist, wird dort eine vergleichbare Verkehrssituation erwartet. In Österreich betrifft dies vor allem die Transitstrecken wie die Tauern- (A10), Inntal- (A12) und Brennerautobahn (A13). Schwierigkeiten sind auf der Brennerautobahn durch die Sanierung der Luegbrücke zu erwarten, worüber der „ADAC“ online informiert. Mit Behinderungen muss auch auf dem Reschenpass (B180) gerechnet werden. Der Eurovision Song Contest in Wien sorgt für zusätzlichen Verkehr in der Region.

In der Schweiz stellt die Gotthardroute (A2) ein Nadelöhr dar. Dort sind für Mittwoch, Donnerstag und Sonntag mehrstündige Wartezeiten sowie Blockabfertigungen wahrscheinlich. Der San-Bernardino-Tunnel (A13) dient als Alternative, allerdings dämpft der ACE die Hoffnung auf eine wesentliche Zeitersparnis, da auch dort mit Verzögerungen zu rechnen ist. (dpa/red)

Aufgrund von sporadischen Kontrollen an der deutschen Grenze kann es an den Grenzübergängen von Österreich bei Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) zu Wartezeiten kommen. Echtzeit-Reiseinformationen für Österreich bietet die „Asfinag“ auf ihrer Webseite an. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.