Weil die vorgeschriebene Mindestdurchfahrtsbreite von 3,05 m nicht eingehalten wurde, wurden in der Idastraße Parkflächen demarkiert.
Anwohner fühlen sich abgehängtIn der Idastraße in Köln-Dellbrück sind 17 Parkplätze weggefallen

In der Idastraße in Köln-Dellbrück sind 17 Parkplätze weggefallen.
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17 Parkplätze fallen seit Anfang Juli in der Idastraße in Köln-Dellbrück weg und es herrscht nun Halteverbot. Grund dafür ist, dass bei dem versetzten Parken auf dem Abschnitt zwischen Grafenmühlenweg und Idastraße 26 die vorgeschriebene Mindestdurchfahrtsbreite von 3,05 Metern nicht gegeben war. Damit würden etwa Feuerwehrwagen in einem Notfall nicht durch die Straße passen. Die Stadt Köln war daher verpflichtet, das Parken auf zu enger Fahrbahn zu unterbinden, und die Parkflächen wurden demarkiert.
Was aus Sicherheitsgründen gemacht wurde, ist für einige Anwohner aus mehrerlei Hinsicht ärgerlich, auch das Halteverbot fänden sie heftig. „Wir verstehen natürlich, dass die Sicherstellung des Rettungsweges wichtig ist und befürworten das“, sagt Anwohner Theodor Brocks, „aber wir denken, dass es Alternativen gibt und finden es schade, dass wir gar nicht miteinbezogen worden sind.“

Weil die vorgeschriebene Mindestdurchfahrtsbreite von 3,05 m nicht eingehalten wurde, wurden in der Idastraße Parkflächen demarkiert. Anwohner wünschen sich eine Alternative.
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Köln-Dellbrück: 17 Parkplätze fallen weg
Der Wegfall der Parkplätze sei die eine Sache, zumal einige der Häuser keine eigenen Parkmöglichkeiten haben, aber die Anwohner befürchten auch, dass die Straße so wieder zur Rennstrecke werde. „Das versetzte Parken wurde vor gut 15 Jahren zur Verkehrsberuhigung eingeführt, nachdem wir der Stadt berichtet hatten, dass die Idastraße gerne als schnelle Abkürzung ohne Ampel genutzt wird“, erzählt Brocks. Mit dem Wegfall der Parkplätze befürchten die Anwohner, dass es wieder zu Rasereien komme.
„Die Beruhigung der Straße muss einfach sein“, so Mirko Djewas. „Zumindest Tempo 30 oder die Einführung einer Spielstraße wären ein Ansatz.“ Die Anwohner würden sich deshalb einen Austausch mit der Stadt wünschen, jedoch reagiere diese nicht wirklich auf unterschiedliche Schreiben der Anwohner.
Anwohner der Idastraße wünschen sich Verkehrsberuhigung
„Wir denken, dass es Alternativen gibt, bei denen die Mindestbreite eingehalten werden kann, die Straße beruhigt wird und vielleicht auch wieder ein paar Parkplätze eingeführt werden“, sagt Anwohnerin Rena Tippelt. „Zum Beispiel sind die Bürgersteige viel zu schmal und überhaupt nicht sicher, Menschen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator können sie nicht nutzen, dann könnten sie auch ganz entfernt werden, die Straße anders gekennzeichnet werden und es wäre mehr Platz.“ Ob und wie sich das umsetzen ließe, sei den Anwohnern unklar. Sie wünschten sich jedoch einen Austausch mit der Stadt, um gemeinsam nach Alternativen zu suchen.
Ob ein solcher Austausch realistisch ist, ist fraglich. Die Stadt Köln hat auf Anfrage dieser Zeitung bloß mitgeteilt, dass die Maßnahme notwendig war. Zudem seien Beschwerden von Anwohnern über die durch parkende Autos zu enge Straße vorangegangen. Daraufhin habe ein Ortstermin verschiedener Behörden und Institutionen stattgefunden, bei dem die Beschwerden konstatiert wurden. „Der Wegfall von Parkflächen zur Sicherung der Fahrbahnmindestbreite ist eine notwendige Maßnahme“, teilt die Stadt mit. „Nach der Straßenverkehrs-Ordnung ist das Parken an ‚engen Straßenstellen‘ unzulässig.“ Zu der Bitte um Verkehrsberuhigung gab die Stadt keine Stellungnahme ab.
