Am späten Donnerstagabend ist es auf der A555 zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.
Autobahn gesperrtEin Toter und ein Schwerverletzter auf A555 bei Bonn

Ein Feuerwehrmann am Unfallort. Vom Lamborghini ist nicht mehr viel zu erkennen.
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Auf der A 555 zwischen Bornheim und Wesseling hat sich am Donnerstagabend (9. Juli) ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Lamborghini mit zwei Insassen kam von der Fahrbahn ab, durchschlug mehrere Bäume und ging in Flammen auf.
Der 32-jährige Fahrer starb an der Unfallstelle, sein 33-jähriger Beifahrer überlebte schwer verletzt. Während der Unfallaufnahme in der Nacht wurde die Autobahn im betroffenen Abschnitt zwischen Bornheim und Wesseling gesperrt. Diese Sperrung dauert auch am frühen Freitagmorgen (10. Juli) noch an. Die Polizei geht davon aus, dass die Fahrbahn gegen 10 Uhr wieder freigegeben werden kann.
A555: Feuerwehrleuten bot sich ein Trümmerfeld
Um 22 Uhr gingen mehrere aufgeregte Notrufe bei den Feuer- und Rettungsleitstellen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ein: Zeuginnen und Zeugen berichteten von einem Unfall und umherfliegenden Trümmern.
Beide Leitstellen alarmierten die zuständige Feuerwehr unter dem Stichwort „Person eingeklemmt.“ Die Unfallstelle befindet sich in Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen Bornheim und Wesseling, etwa 300 Meter nördlich des Waldorfer Wegs.
Die Bonner Feuerwehr, die die Stelle über die Autobahn anfuhr, traf zuerst ein und übernahm die Einsatzführung.Den Feuerwehrleuten bot sich ein Trümmerfeld: Äste und Blätter lagen über die Autobahn verteilt, dazwischen Trümmer eines Autos.
Der Lamborghini muss der Polizei zufolge mit sehr hoher Geschwindigkeit von der Autobahn abgekommen sein. Er schlug eine Schneise in den Bewuchs jenseits der Leitplanke und prallte in gut drei Meter Höhe gegen einen Baum. Das Auto wurde in mehrere Teile gerissen: Der schwere Motor fiel an Ort und Stelle herunter und begann zu brennen, der Rest des Wracks schleuderte noch 50 Meter weiter und blieb auf einem Acker liegen. Dazwischen lagen die beiden Insassen.
Ersthelfer, darunter ein Rettungssanitäter, kümmerten sich um sie. „Sie waren aus dem Auto geschleudert worden“, sagte Eric Lambertz, Pressesprecher der Bonner Feuerwehr. „Eine Person mussten wir reanimieren, jedoch verstarb sie noch vor Ort. Die andere Person war schwer verletzt und kam unter Notarztbegleitung in die Bonner Uniklinik.“

Ein Feld aus Trümmern und Ästen lag auf der Fahrbahn.
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Die Feuerwehr löschte die brennenden Fahrzeugteile und stellte einen Sichtschutz auf, um Unbeteiligten die schlimmen Bilder zu ersparen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich laut Polizei um den 32-jährigen Fahrer, ins Krankenhaus kam sein 33-jähriger Beifahrer. Er solle nicht in Lebensgefahr schweben.
Bald darauf fuhr die Feuerwehr ihre Kräfte zurück. „Die Freiwillige Feuerwehr bleibt hier und leuchtet die Unfallstelle aus“, sagte Lambertz am Abend. Ein spezielles Verkehrsunfall-Team der Kölner Polizei sicherte die Spuren an der unübersichtlichen Einsatzstelle. Einzelne Teile hingen über Kopf im Baum fest.
Die Polizei leitete den Verkehr über die Anschlussstelle Bornheim sowie den Parkplatz Eichelkamp ab. Die vordersten leitete sie nach einigen Stunden entgegen der Fahrtrichtung zurück. Wie schnell der Sportwagen gefahren war und warum er von der Autobahn abkam, ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
