Die Berufsfeuerwehr Köln rückte mit einem Kran an, um einen Fahrer aus seinem Wagen zu befreien.
Tödlicher Unfall B 477Traktor überollt zwischen Bergheim und Pulheim Kleinwagen – Sperrung bis 20 Uhr

Einsatzkräfte konnten den Fahrer ohne Kran nicht befreien.
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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 477 ist am Mittwoch (15. Juli) eine Person tödlich verletzt worden. Nach ersten Informationen ereignete sich der Unfall zwischen den Ortschaften Bergheim-Rheidt und der Bundesstraße 59 (Bereich Pulheim). Dort prallte gegen 14 Uhr ein Kleinwagen mit einem Traktor zusammen.
Der Traktorfahrer war in Richtung Pulheim unterwegs, der Kleinwagen fuhr in die Gegenrichtung. Was dann genau passierte, ist noch unklar. Fest steht, dass beide Fahrzeug frontal zusammenstießen und der Traktor über den Kleinwagen rollte. Erst als die großen Wagenräder auf dem Pkw-Dach waren, kamen die Fahrzeuge zum Stillstand.

Auf der Bundesstraße 477 prallte zwischen Bergheim-Rheidt und Pulheim ein Auto mit einem Trakor zusammen.
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Die Feuerwehr Bergheim rückte mit einem Großaufgebot aus. Rettungskräfte standen bereit. Doch die Retter kamen nicht an das Wageninnere des Kleinwagens heran. So wurde ein Rettungskran der Berufsfeuerwehr Köln angefordert, der den Traktor anheben sollte.
Da die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei nicht in den Kleinwagen sehen konnten, war am Nachmittag noch unklar, ob nur der Autofahrer oder noch weitere Personen im Kleinwagen saßen. Nachdem der Kran den Traktor angehoben hatte, hatten die Einsatzkräfte Gewissheit. In dem Kleinwagen saß eine Person.
B477 bis gegen 20 Uhr gesperrt
Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Zwischen Bergheim-Rheidt und Pulheim (Bundesstraße 59) wurde die Straße in beide Richtungen für Fahrzeuge gesperrt.
Ein Unfallaufnahme-Team mit speziell geschulten Polizisten wurde an die Unglücksstelle gerufen, um den Hergang zu rekonstruieren. Direkte Unfallzeugen soll es nicht geben. Fahrer anderer Autos, die kurze Zeit später die Unfallstelle passieren wollten, versuchten zu helfen, bis die Einsatzkräfte eintrafen. Der Traktorfahrer soll körperlich unverletzt geblieben sein, jedoch unter Schock stehen.
Die Unfallstelle, so erste Schätzungen von Einsatzkräften am Unfallort, wird vermutlich noch bis 20 Uhr gesperrt sein. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Örtlichkeit weiträumig zu umfahren.
