Abo

Raus im FrühlingDiese Ausflugsziele sind im April und Mai unschlagbar schön

11 min
Eine Radfahrerin fährt an einem blühenden Rapsfeld vorbei.

 Eine Radfahrerin fährt an einem blühenden Rapsfeld vorbei. 

Von Tulpenmeer bis Burg: Diese Ausflugsziele im Frühling 2026 sind etwas für alle, die mehr wollen als Zoo und Stadtpark.

Der Frühling ist in vollem Gange – längere Tage, erste Wärme, Regengüsse zwischendurch: Die Natur explodiert gerade regelrecht und färbt die Landschaft in allen Farben. Das lädt ein, nach draußen zu gehen, etwas zu unternehmen, Neues zu entdecken. Aber wo eigentlich? Wer nicht zum fünften Mal ins Phantasialand oder in den nächsten Stadtpark will, ist hier richtig.

Wir haben Ausflugsziele zusammengestellt, die etwas abseits der ausgetretenen Pfade liegen – von Blütenwundern direkt vor der Haustür bis zum kleinen Wochenendtrip, von Naturerlebnis bis Stadtbummel mit Wow-Effekt. Manche Ziele sind in einer halben Stunde erreicht, andere verlangen etwas mehr Fahrtzeit – dafür belohnen sie mit Eindrücken, die man so schnell nicht vergisst. Für Familien, Paare und alle, die den Frühling endlich richtig genießen wollen.


1. Metabolon, Lindlar – Aussicht vom Gipfel der Müllhalde

Metabolon hat einiges zu bieten, etwa Aussichten von oben auf der Plattform. (Archivbild)

Metabolon hat einiges zu bieten, etwa Aussichten von oben auf der Plattform. (Archivbild)

Das klingt zunächst wenig verlockend – und ist wohl der überraschendste Ausflug dieser Liste. Das Metabolon in Lindlar, einst eine Deponie, wurde zu einem spannenden Freizeit- und Wissensort umgestaltet. Eine lange Treppe führt hinauf auf den Hügel, wo eine Aussichtsplattform mit weitem Blick über das Bergische Land wartet. Rundherum laden Ausstellungen zur Kreislaufwirtschaft, Naturlehrpfade und ein Kletterangebot zum Entdecken ein, während spektakuläre Rutschen für Nervenkitzel sorgen. Im Frühling zeigt sich das Gelände besonders lebendig – und spätestens oben angekommen wird klar, warum sich der Aufstieg lohnt.

Adresse: Am Berkebach, 51789 Lindlar | Wann: Gelände und Plattform immer geöffnet, Rutsche nur am Sa und So, feiertags 14 bis 18 Uhr, Bistro, Ausstellungen haben eigene Zeiten | bavweb.de/-metabolon


2. Landesgartenschau Neuss – Stadtpark statt Rennbahn

Ein Journalist fotografiert auf dem Gelände der Landesgartenschau.

Ein Journalist fotografiert auf dem Gelände der Landesgartenschau.

Auf dem ehemaligen Gelände der Neusser Galopprennbahn ist etwas Bleibendes entstanden: Die Landesgartenschau Neuss verwandelt das 38 Hektar große Areal vom 16. April bis 11. Oktober 2026 in einen neuen Stadtpark – mit über 20.000 Quadratmetern Blütenfläche, Wiesensaat auf 13.000 Quadratmetern und Rosen, die ab Ende Mai blühen sollen. Das Besondere: Die Geschichte der Rennbahn ist überall spürbar – Tribünengebäude, Flutlichtanlage und die ehemalige Sandbahn sind erhalten geblieben, Letztere dient jetzt als Trockenbiotop. Für Familien gibt es mehrere Spielplätze, Basketballplatz, Skaterpark und Beach-Volleyball. Die Veranstalter empfehlen, sich einen ganzen Tag Zeit zu nehmen.

Wo: Haupteingang Am Rennbahnpark, 41460 Neuss | Eintritt: 20 Euro Erwachsene, 10 Euro ermäßigt, 5 Euro Kinder ab 4 und Jugendliche bis 17 Jahre | Wann: 16. April 2026 – 11. Oktober 2026, Kernöffnungszeiten täglich von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 bis 18 Uhr | laga-neuss2026.de


3. Tulpenschau am See – buntes Spektakel

Farbenfroh blühen Tulpen im Frühling. (Symbolbild)

Farbenfroh blühen Tulpen im Frühling. (Symbolbild)

200.000 Tulpen – das klingt nach Holland, ist aber Eifel (wer es näher an Köln mag, fährt auf den Hof nach Lohmar). Auf den Krewelshöfen verwandelt sich das Gelände noch bis zum 10. Mai 2026 in NRWs größte Tulpengarten. In der Eifel etwa, rund um den See, findet man Papageien-Tulpen, Sorten wie „Queensland" und „Ice Cream", dazu überdimensionale Kunstinstallationen – riesige Blumen aus Metall, eine Schaukel, bei der sich beim Schwingen vier Meter große Schmetterlingsflügel entfalten. So ein Blütenmeer gibt es in der Region kein drittes Mal. Wer ruhigere Momente sucht, kommt unter der Woche.

Wo: Krewelshof 1, 53894 Mechernich-Obergartzem oder Krewelshof Lohmar, Krewelshof 1, 53797 Lohmar | Eintritt: ab 7,50 Euro, Flexi-Ticket ab 8,90 Euro | krewelshof.de


4. Narzissen in der Eifel – ein gelbes Meer im Nationalpark

Wilde Narzissen blühen im Oleftal.

Wilde Narzissen blühen im Oleftal. Das sonnige Wetter lockt Wanderer, um das Naturschauspiel zu genießen. (Archivbild)

Wer Tulpen zu bunt findet und insbesondere auf die Farbe Gelb steht, dem gehört die Eifel im April. Im und rund um den Nationalpark Eifel blühen zu dieser Jahreszeit Hunderttausende wilder Narzissen an den Hängen – ein Naturschauspiel, das völlig kostenlos zu erleben ist und zu den schönsten Frühlingsbildern in ganz NRW gehört. Geführte Ranger-Touren  bieten bis Mai tiefere Einblicke in Flora und Fauna. Kombinierbar mit einem Spaziergang rund um die Urfttalsperre. Am 19. April findet passend das Narzissenfest in Hellenthal-Hollerath statt.

Wo: Narzissenfest auf dem Parkplatz „Hollerather Knie", Luxemburger Str./B265, 53940 Hellenthal-Hollerath | Wann: Sonntag, 19. April 2026, 10–17 Uhr | Wie viel: Eintritt frei, Parkplätze könnten gebührenpflichtig sein| Mehr Informationen zu Wanderungen rund um die Narzisse gibt es hier | Mehr Infos hier


5. Leuchtende Gärten, Seepark Zülpich – Frühlingslichter am See

Eine illuminierte Gartenlandschaft im Seepark Zülpich.

Eine illuminierte Gartenlandschaft im Seepark Zülpich.

Noch bis zum 26. April verwandelt sich der Seepark Zülpich in eine leuchtende Gartenlandschaft: Die „Leuchtenden Gärten" tauchen das 20 Hektar große Gelände am Wassersportsee in stimmungsvolles Licht – mit illuminierten Themengärten, Lichtinstallationen und Frühlingsblüten. Der Seepark selbst ist ohnehin ein Ausflugsziel für die ganze Familie: Flying Fox über den See, Kletterturm, Sandstrand mit Palmen und Wasserspielplatz. Zülpich liegt rund 50 Kilometer südwestlich von Köln, direkt am Rand der Eifel – gut mit dem Auto erreichbar, Parkplätze kostenlos.

Wo: Seepark Zülpich, Am Wassersportsee 7, 53909 Zülpich | Wann: Einlass täglich ab 9 Uhr, Kasse ab 10 besetzt | Eintritt: Reguläres Tagesticket für das Event 11 Euro, nur Parkbesuch günstiger, verschiedene Preise | seepark-zuelpich.de


6. Zons – die vergessene Rheinstadt

Die Stadtmauer der Feste Zons.

Die Stadtmauer der Feste Zons ist naturschutzfachlich eine besonders wertvolle Mauer am Niederrhein. (Archivbild)

Nur 25 Kilometer nördlich von Köln liegt eine der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen am Rhein: Zons in Dormagen. Vollständige Stadtmauer, Türme, ein historischer Kern – und kaum Touristen. Im Frühling, wenn die Bäume an den Wällen austreiben, ist der Spaziergang durch die kleine Stadt besonders stimmungsvoll. Danach lohnt ein Bummel an den Rhein. Manchmal finden hier auch Veranstaltungen statt, etwa Ritterspiele im Mai oder Führungen. Am 17. April etwa lädt die Stadt zu einem Nachtwächterrundgang ein. Zons ist sonst aber eher ein Ort zum Entschleunigen – und genau das macht es besonders. Kombinierbar mit einem Besuch des nahen Kreismuseums.

Wo: Zons, 41541 Dormagen | zons-am-rhein.info | Eintritt frei | Mehr zum Nachtwächterrundgang hier


7. Japanischer Garten Leverkusen – Stille und Kirschblüten mitten in der Stadt

Impressionen aus dem Japanischen Garten in Leverkusen. (Archivbild)

Impressionen aus dem Japanischen Garten in Leverkusen. (Archivbild)

Der Japanische Garten in Leverkusen ist eine liebevoll gestaltete Parkanlage im Carl-Duisberg-Park, die fernöstliche Gartenkunst mitten in die Industrielandschaft bringt. Auf rund 15.000 Quadratmetern erwarten Besucher geschwungene Wege, Teiche mit Koi und Schildkröten, kleine Brücken, ein Teehaus sowie zahlreiche Pflanzen und Skulpturen aus Ostasien. Blühen im Frühling die Zierkirschen, ist es hier besonders atmosphärisch. Die Anlage wirkt ruhig und fast entrückt – ein Ort, an dem man entschleunigt spazieren kann. Allerdings ist der Garten eher klein, sodass man ihn relativ schnell durchquert hat – ist man hier, wünschte man sich, er wäre größer, um länger bleiben zu können. Wer noch weiter laufen möchte, kann durch den Carl-Duisberg-Park spazieren, der mit weiten Wiesen und alten Bäumen mehr Raum für eine größere Runde bietet.

Wo: Anfahrt mit der Bahn möglich, etwa mit der S6 von Köln aus, Kaiser-Wilhelm-Allee, 51373 Leverkusen | Eintritt frei | täglich ab 9 geöffnet | leverkusen.de


8. Pulvermaar, Gillenfeld – Spaziergang in einen erloschenen Vulkan

Das Pulvermaar südöstlich von Daun. (Archivbild)

Das Pulvermaar südöstlich von Daun. (Archivbild)

Das Pulvermaar ist das größte, steilste und tiefste Maar der Eifel – und eines der beeindruckendsten Naturphänomene der Region. Der Rundweg um den Kraterwall ist gut befestigt, weitgehend eben und in 40 bis 60 Minuten zu schaffen – familienfreundlich, größtenteils bewaldet und problemlos auf eigene Faust zu erkunden. Ab Mitte Mai kann man auf dem See auch Tretboot fahren. Wer mehr über die Entstehung des Maars erfahren möchte, bucht einen der geführten Spaziergänge: Ein Experte erklärt, was einen Maar-Vulkan vom klassischen Lava-Vulkan unterscheidet – und ob in der Eifel jemals wieder ein Ausbruch zu erwarten ist.

Nächster Termin: 30. April 2026, 10:30 Uhr | Wo: Feriendorf Pulvermaar, Vulkanstraße, 54558 Gillenfeld | www.eifel.info | Anmeldung geführte Tour: info@feriendorf-pulvermaar.de |


9. Drachenfels, Siebengebirge – der Klassiker, aber richtig

Schloss Drachenburg (r) und Burg Drachenfels sind oberhalb des Rheintals bei Königswinter vom Petersberg aus zu sehen.

Schloss Drachenburg (r) und Burg Drachenfels sind oberhalb des Rheintals bei Königswinter vom Petersberg aus zu sehen. (Archivbild)

Ja, den Drachenfels kennt jeder. Aber kennt wirklich jeder den Aufstieg zu Fuß, die blühenden Obstbäume am Hang im April, den Ausblick bei klarer Frühlingsluft weit über den Rhein? Und falls dem so ist: Das Siebengebirge ist im Frühling schlicht atemberaubend schön – und der Drachenfels der beste Aussichtspunkt. Man kann also auch immer wieder hin, auch wenn man bereits hier war. Wer früh aufbricht, hat den Gipfel fast für sich. Und Schloss Drachenburg ist auch immer ein Anblick wert. Der Abstieg über den Rhöndorfer Weg durch die Weinberge ist nicht ganz so steil und auch eine Möglichkeit, den Berg wieder zu verlassen.

Ausgangspunkt - Rundweg: Parkplatz nahe der Drachenfelsbahn Talstation, Tourismus Information (Wanderung im Uhrzeigersinn) | Wo: Man kommt hier mit der Bahn hin, Fahrplanauskunft unter www.vrsinfo.de | Streckenlänge: 6,4 km | www.der-drachenfels.de | Mehr Infos zur Wanderung hier


10. Stammheimer Schlosspark bis Flittarder Rheinaue – Kölns stille Seite

Beim Spaziergang vom Schlosspark in die Flittarder Aue begegnen einem alte Bäume, zarte Blüten und Kunst.

Beim Spaziergang vom Schlosspark in die Flittarder Aue begegnen einem alte Bäume, zarte Blüten und Kunst.

Ein Spaziergang vom Schlosspark Stammheim bis in die Flittarder Rheinaue führt durch eine überraschend vielfältige Landschaft am Rand der Stadt. Zwischen alten Bäumen und modernen Skulpturen beginnt der Weg fast parkartig, bevor er sich zum Rhein hin öffnet. Das dazugehörige Schloss sucht man übrigens vergeblich – es wurde 1944 im Krieg zerstört. Entlang des Ufers wird es ruhiger und ursprünglicher, in der Aue setzen blühende Apfelbäume in den Streuobstwiesen helle Akzente. Mit etwas Glück sind Reiher oder andere Wasservögel zu beobachten. Aus einem kurzen Spaziergang wird hier schnell eine kleine Auszeit – mitten in Köln.

Dauer: je nach Tempo etwa 60 bis 90 Minuten | Adresse: Stammheimer Schlosspark, Stammheimer Hauptstraße, 51061 Köln | Eintritt: frei | Mehr Infos, auch zur aktuellen Kunst im Park, finden Sie hier


11. Keukenhof, Niederlande – das Original

Die weltweit einzigartige, jedes Jahr neu gestaltete Blütenlandschaft aus Millionen Tulpen, Narzissen und Hyazinthen verwandelt den Park iin ein spektakuläres Farbenmeer.

Die weltweit einzigartige, jedes Jahr neu gestaltete Blütenlandschaft aus Millionen Tulpen, Narzissen und Hyazinthen verwandelt den Park iin ein spektakuläres Farbenmeer.

Wer Tulpen wirklich groß denken will, fährt in die Niederlande. Der Keukenhof bei Lisse – rund drei Stunden von Köln – ist der bekannteste Blumengarten der Welt: Sieben Millionen Blumenzwiebeln auf 32 Hektar, Schauhallen, Windmühlen, Kunstinstallationen. Die Saison 2026 läuft noch bis zum 10. Mai. Ja, es kann voll werden. Aber es gibt Erlebnisse, die man einmal gesehen haben muss. Tipp: Tickets online kaufen, früh ankommen und werktags fahren.

Adresse: Stationsweg 166a, 2161 AM Lisse, Niederlande | keukenhof.nl | Eintritt: 21 und 10 Euro Erwachsene und Kinder mit Online-Ticket, 4 Euro mehr an Kasse | Wann: Noch bis zum 10. Mai geöffnet, täglich von 8 bis 19 Uhr | keukenhof.nl/de/


12. Marburg an der Lahn – Frühling und Hanami in der Universitätsstadt

Marburg an der Lahn mit Frühlingsboten vor den Kirchtürmen.

Marburg an der Lahn mit Frühlingsboten vor den Kirchtürmen.

Rund 200 Kilometer von Köln entfernt liegt mit Marburg eine der schönsten Städte Deutschlands, die dennoch oft unterschätzt wird. Die Altstadt zieht sich malerisch den Hügel hinauf bis zum Landgrafenschloss Marburg, während enge Gassen und Fachwerkhäuser besonders im Frühling ihren Reiz entfalten. Dazu kommen die Lahn, gemütliche Cafés und ein lebendiges studentisches Flair – ideal für ein Wochenende, einen Familienausflug oder einen gut geplanten Tagestrip. Spontan ist die Strecke zwar etwas weit, doch mit dem Zug ist Marburg von Köln aus in rund zwei Stunden erreichbar. Ein besonderes Highlight: Am Samstag, 18. April, feiert die Stadt ihr Hanami-Kirschblütenfest von 12 bis 18 Uhr.

Wo: Marburg an der Lahn, Hessen | marburg-tourismus.de | Frühlingstipps sieht man hier | Termin: Kirschblütenfest am Samstag, 18. April 2026 von 12 bis 18 Uhr


13. Floralia, Schlossgärten Arcen – Blütenfest im Geiste der Antike

In Arcen kann man im September beim Fantasy-Festival auch fantastische Figuren treffen. (Archivbild)

In Arcen kann man im September beim Fantasy-Festival auch fantastische Figuren treffen. (Archivbild)

Im alten Rom war die Floralia ein ausgelassenes Fest zu Ehren der Göttin des Frühlings – in den Schlossgärten Arcen im niederländischen Grenzgebiet lebt diese Tradition neu auf. Vom 30. April bis 3. Mai verwandeln sich die weitläufigen Gärten rund um Schloss Arcen in eine Kulisse aus Frühlingsblumenarrangements, fröhlicher klassischer Musik und einer Kunstausstellung namens „Floras Arkadien". Inspiriert von der Restaurierung des historischen Florazimmers im Schloss, ist das Festival eine stimmungsvolle Mischung aus Gartenkunst, Kultur und Saisonfeier. Arcen liegt direkt hinter der deutschen Grenze, rund 100 Kilometer von Köln entfernt – und ist damit auch ohne spezielles Fest ein lohnenswerter Kurztrip für alle, die Blütenpracht mit Schlossambiente verbinden wollen.

Lingsforterweg 26, 5944 BE Arcen, Niederlande | kasteeltuinen.nl | Öffnungszeiten: 28. März bis 1. November, geöffnet von 10–18 Uhr | Preise: 21,50 und 10,75 für Erwachsene und Kinder mit Online-Ticket, Kassenticket 2 und 1 Euro mehr, Parkticket 8 Euro |


14. Panarbora, Waldbröl – Baumwipfelpfad im Bergischen Land

Baumwipfelpfad im Bergischen Land. (Archivbild)

Baumwipfelpfad im Bergischen Land. (Archivbild)

Rund 50 Kilometer östlich von Köln, am Rande des Naturparks Bergisches Land, liegt Panarbora – ein Naturerlebnispark, den man so in NRW kein zweites Mal findet. Das Herzstück: NRWs längster barrierefreier Baumwipfelpfad mit 1,6 Kilometern durch die Kronen des Waldes, inklusive Aussichtsturm mit Blick bis zum Siebengebirge und nach Köln. Dazu kommen Wasser- und Abenteuerspielplatz, Lernstationen und ein ganzheitliches Naturerlebniskonzept. Ideal für Familien, die Natur nicht nur anschauen, sondern erleben wollen.

Wo: Panarbora Naturerlebnispark, Nutscheidstraße 1, 51545 Waldbröl | Preise: Erwachsene 10,90 Euro, Kinder 4-17 Jahre 7,40 Euro (Kinder unter 4 Jahre frei) | Wann: Montag bis Samstag 10 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr | panarbora.de


15. Schloss Malberg – Barocker Geheimtipp hoch über dem Kylltal

Schloss Malberg in der Eifel. (Archivbild)

Schloss Malberg in der Eifel. (Archivbild)

Ein echter Geheimtipp für einen ruhigen Frühlingsausflug ist das Schloss Malberg. Hoch über dem Kylltal gelegen, verbindet das barocke Anwesen historische Architektur mit weitläufigen Gartenanlagen, die seit dem 14. April wieder geöffnet sind und sich perfekt für entspannte Spaziergänge eignen. Wer mag, kann bei einer Führung auch die Innenräume besichtigen. Die besondere Lage und die ruhige Atmosphäre machen den Ort ideal für alle, die dem Trubel entfliehen und Natur mit Kultur verbinden möchten. Wer den Ausflug noch erweitern will, kann ihn wunderbar mit einem Abstecher zum Bitburger Stausee kombinieren – nur wenige Minuten entfernt und perfekt für einen Spaziergang am Wasser.

Wo: Schloss Malberg, Schlossstr. 45, 54655 Malberg | Gärten geöffnet von Ostern bis 31. Oktober, sonntags bis freitags 11 bis 18 Uhr, Eintritt in die Gärten frei, Innenräume mit Führungen | Öffentliche Schlossführungen vom 4.4. bis 31.10 samstags 14.30 Uhr, Preis 6 Euro, Kinder bis 13 Jahre frei | Schlosscafé sonntags geöffnet | Mehr Infos hier