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Aktion „Mare Monstrum“ in Köln
Aktivisten erinnern am Kölner Dom an tote Flüchtlinge

Flash Mob "Mare Monstrum" auf der Domplatte

Flash Mob "Mare Monstrum" auf der Domplatte

Köln – 901 Teilnehmer hätten es werden sollen, immerhin einige Dutzend sind dann gekommen. Die beiden Menschenrechtsorganisationen African Diaspora und Migraafrica haben Menschen dazu aufgerufen, vor dem Kölner Dom auf die Flüchtlingskatastrophe aufmerksam zu machen. Dafür legten sich die Aktivisten auf den Boden und bedeckten sich mit Papier, um den Eindruck von Leichensäcken zu erwecken.

In Anlehnung an die ausgelaufene europäische Rettungsmission „Mare Nostrum“ haben die Verantwortlichen der Trauer-Aktion den Titel „Mare Monstrum “ gegeben. Laut Angaben von African Diaspora und Migraafrica sterben im Mittelemeer wöchentlich 900 Menschen auf ihrer Flucht von Afrika nach Europa. Bis jetzt sollen demnach 25.000 Flüchtlinge gestorben sein. (red)

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