Unbekannte haben das Kölner Rathaus und die SPD-Zentrale besprüht und mit Farbbeuteln beworfen.
Anti-Kriegs-ParolenStaatschutz ermittelt nach Farbattacken auf Kölner Rathaus und SPD-Zentrale

Das Rathaus am Alter Markt
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Auf das Kölner Rathaus und die SPD-Parteizentrale sind in der vergangenen Woche Farbattacken verübt worden. Wie erst jetzt bekannt wurde, haben Unbekannte in der Nacht vom 6. auf den 7. August auf die Fassaden der beiden Gebäude Parolen gesprüht und Farbbeutel geworfen.
Am Dienstag war auf der Online-Plattform Indymedia ein Text unter der Überschrift „Nie wieder Krieg – nie wieder Krise“ erschienen. Ein dort ebenfalls veröffentlichtes Video zeigt augenscheinlich mehrere vermummte Personen bei den Sprühaktionen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bezeichnet Indymedia als „linksextremistische Internetplattform“.
Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet
Zur Schmiererei an der SPD-Zentrale liegt der Kölner Polizei eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung vor, offenbar von einer Einzelperson. Die Partei selbst prüft aktuell noch, ob sie Strafanzeige stellt. Der SPD zufolge sind bei der Farbattacke möglicherweise auch eine Jalousie und ein Fenster kaputtgegangen.
Der Staatsschutz ermittelt. Laut Kölner Polizei soll auch das veröffentlichte Video jetzt geprüft werden.
Die Farbschmierereien am Kölner Rathaus sind nach Angaben der Stadt unverzüglich entfernt worden. Außerdem habe man ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Eine mögliche Strafanzeige prüft auch die Stadt noch. Abhängig sei dies zum Beispiel vom Ausmaß der Schäden am Mauerwerk des Rathauses, das aktuell ermittelt werde.
