Köln – Im Zusammenhang mit dem umstrittenen „Umweltsau“-Lied des Westdeutschen Rundfunks haben mehrere Hundert Menschen in der Kölner Innenstadt demonstriert. Rechte Kreise hatten zu Demonstrationen gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Nähe der WDR-Zentrale aufgerufen.
Ein Gegenbündnis hatte eine Kundgebung unter dem Namen „Kein Einknicken vor Hass und Hetze - Klare Kante gegen Rechts“ organisiert. Daran nahmen am Samstag circa 1500 Menschen teil. Bei den Rechten waren es etwa 35.
Durch das schnelle Eingreifen der anwesenden Bereitschaftspolizei konnten Auseinandersetzungen im Keim erstickt werden. Pfefferspray kam dabei auch zum Einsatz.

Hunderte Menschen demonstrierten am Samstag auf der Kölner Domplatte und in der Kölner Innenstadt.
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Mann greift Passanten an
Wie die Kölner Polizei am Samstagabend bekannt gab, kam es am Appellhofplatz zu einem Zwischenfall. Die Beamten nahmen eine Person fest, die am Nachmittag versucht hatte, mehrere Menschen anzugreifen. Bei ihm fand man ein Messer sowie einen Presseausweis.
Vier Personen verletzt - Polizeiauto beschädigt
Vier Versammlungsteilnehmer erlitten leichte Verletzungen. Ein Streifenwagen wurde beschädigt.

Demonstranten vor dem Kölner Dom.
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Weiteres Messer sichergestellt
Nach dem Ende der Kundgebung kam es vor dem Excelsior Hotel Ernst in der Trankgasse am Kölner Dom zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Personen beider Lager. Auch dort wurde ein Messer von der Polizei sichergestellt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
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Hintergrund ist eine vom WDR-Kinderchor gesungene Satire über die Oma als „Umweltsau“. Das Video hatte im Netz einen Shitstorm ausgelöst. Der Sender löschte das Video und entschuldigte sich. (ihi, mbr)



