Das Brühler Franchise-Unternehmen Asado Brothers hat nun auch einen silbernen Foodtruck in Ehrenfeld. Das gegrillte Rindfleisch (Asado) ist halal und stammt aus Argentinien.
Foodtruck-Kette in KölnAsado Brothers eröffnen Standort in Ehrenfeld

Yunus Pützer (l.) und Loai Ibrahim vor dem Asado-Brothers-Truck in Ehrenfeld. Ibrahim kümmert sich um den Ehrenfelder Standort.
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Standorte von Autohäusern werden in Ehrenfeld immer öfter zu Eventlocations. Den Eindruck kann man gewinnen, wenn man die Oskar-Jäger-Straße Richtung Gürtel befährt. 300 Meter vor der Ausstellungshalle, in der die Titanic versank und jetzt eine True-Crime-Schau Besucher lockt, gibt es eine neue Attraktion: An der Ecke Stolberger Straße glänzt ein silberner Foodtruck in der Sonne. Drumherum stehen weiße Holztische, Palmen und silberne Stehtische. Ein kleiner Spielplatz mit Sand und Kunstrasen sorgt für Urlaubsfeeling. Die Asado Brothers haben einen weiteren Standort.
Erster Asado Brothers wurde 2025 in Frechen eröffnet
Den ersten hat Yunus Pützer im November 2025 an der Kölner Straße in Frechen eröffnet, auch da auf dem Gelände eines ehemaligen Autohauses. „Wir lassen die silbernen Tonnen eigens in der Türkei anfertigen“, berichtet Pützer, der in Ehrenfeld gerade die Ankunft eines Kaffeetrucks erwartet. Das blaue Gefährt, das schließlich auf einem Anhänger einrollt, erinnert an einen alten Citroën.
Wie die silbernen Foodtrucks stammt das zum Stillstand verdammte Gefährt aus China. Das Konzept mit den Trucks, an denen es Sandwiches mit argentinischem Rindfleisch gibt, beruht auf dem Franchise-Prinzip. Der Truck-Betreiber übernimmt die Speisekarte und das ganze Equipment, betreibt den Standort auf eigene Rechnung und bezahlt dafür eine Gebühr an die Asado Brothers.
Jurist aus Brühl experimentierte in seiner Kanzlei-Küche
Für Pützer ist das Unternehmen ein beruflicher Neuanfang. Der Jurist fand sich irgendwann häufiger in seiner kanzleieigenen Küche in Brühl als am Schreibtisch. „Ich habe mit Fleisch und Brot experimentiert. Außerdem blickte ich vom Fenster auf den McDonald’s gegenüber, das hat mich wohl inspiriert.“

Burger und Sandwiches mit Rindfleisch aus Argentinien gibt es bei den Asado Brothers. Und natürlich Fritten.
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Dass sein Gastro-Konzept etwas mit Rindfleisch und Brot zu tun haben sollte, war schnell klar. Die Zeit der Steakhäuser scheint vorbei, aber Pützer und sein Bruder, der sich lieber im Hintergrund hält, wollten das Konzept über die Halal-Variante neu erfinden. „Wir sind vor zwei Jahren nach Argentinien geflogen und haben einen Lieferanten für Halal-Rindfleisch gesucht“, erzählt Pützer, der sich als Investor den Gründer von „Haus des Döners“ ins Boot holte, ebenfalls ein Brühler Unternehmer. Bei den Asado Brothers gibt es neben den Filet-Sandwiches auch vegane Burger.
Neben den Foodtrucks gibt es auch Filialen in Ladenlokalen. Die erste wurde im April in Bonn eröffnet, der nächste Laden folgt bald in Aachen. Am Wochenende steht die Eröffnung eines weiteren Trucks in Euskirchen an. Für den Ehrenfelder Standort ist noch ein geschlossener Raum geplant, so wie es ihn in Frechen gibt. Auch ein silberner Stier wird noch auf dem ehemaligen Autohaus-Gelände an der Stolberger Straße erwartet. „Dann ist der Look komplett“, freut sich Yunus Pützer, während er den Kaffee-Truck an seinen finalen Standort dirigiert.
