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Erstmals in Köln zu hörenDas bedeutet der Muezzinruf übersetzt

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Ditib Moschee SCHWAIGER 0410

Von der Zentralmoschee ist der Muezzin-Ruf zu hören.

Köln – An der Kölner Zentralmoschee in Ehrenfeld hat am Freitag um 13.24 Uhr erstmals der Muezzin öffentlich zum Freitagsgebet rufen.

Das Wort „Muezzin“ bedeutet übersetzt „Gebetsrufer“. Der Muezzin ruft die Gläubigen in der Regel fünfmal am Tag zum rituellen Gebet. In Köln ruft er freitags zwischen 12 und 15 Uhr zum Freitagsgebet, dem höchsten gemeinschaftlichen Gebet in der Woche. Gerufen wird der islamische Gebetsruf „Adhān“ in arabischer Sprache. Die Übersetzung lautet: 

Das Freitagsgebet gilt im Islam als das wichtigste Gebet der Woche, es ist in seiner religiösen Bedeutung vergleichbar mit dem christlichen Sonntagsgottesdienst oder dem jüdischen Schabbat.

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Das Freitagsgebet wird gemeinschaftlich in einer Moschee durchgeführt. Vor dem rituellen Gebet hält der Religionsbeauftragte die Freitagspredigt ­(Hutba).

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