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Randale nach FC-SpielPolizei fahndet nach drei Männern – Beamte mit Flaschen beworfen

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Köln Polizeiauto Weiser Symbolbild

Die Polizei fahndet nach dem mutmaßlichen Täter. (Symbolbild)

Köln – Nach den Ausschreitungen am Rhein-Energie-Stadion nach dem Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 fahndet die Kölner Polizei nach weiteren Tatverdächtigen. Mit Bildern der Bereitschaftspolizei werden drei Unbekannte gesucht, die am 22. Mai 2021 gezielt Glasflaschen in Richtung der Einsatzkräfte geworfen haben sollen. Zwei mutmaßliche Täter konnten die Beamten bereits stellen.

Polizei Köln: Zwei mutmaßliche Randalierer gefasst

Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen dank eines Hinweises aus der Bevölkerung stellen. Der 32-jährige Troisdorfer soll die Beamten unter anderem mit Flaschen beworfen haben. Ein weiterer mutmaßlicher Täter stellte sich am Samstagnachmittag auf einer Polizeiwache in Rodenkirchen. Der 19-jährigen Kölner wird auch eines Flaschenwurfs beschuldigt.

Den beiden Gefassten sowie den anderen Beschuldigten wird besonders schwerer Landfriedensbruch, der Versuch der gefährlichen Körperverletzung und außerdem tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte vorgeworfen. 

Im Umfeld des Stadions hatten sich mehrere Personen trotz der geltenden Corona-Schutzverordnung getroffen und unter anderem gegen die Masken- und Abstandspflicht verstoßen.

Nach FC-Spiel: Attacke auf Kölner Polizei

Während des Spiels wurden Feuerwerkskörper gezündet und Einsatzkräfte beleidigt. Einige Personen bewarfen die Beamten zudem mit Glasflaschen und attackierten sie körperlich.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kölner Polizei öffentlich nach mehreren Tatverdächtigen gefahndet. Einer der mutmaßlichen Angreifer (20) stellte sich daraufhin Mitte Dezember 2021 auf einer Kölner Polizeiwache.

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Ende des vergangenen Jahres teilte die Polizei mit, dass über Videoaufnahmen bereits 44 Männer und eine Frau identifiziert werden konnten. 175 Strafverfahren wurden eingeleitet.

Hinweise zu den aktuellen Fahndungen nimmt das Kriminalkommissariat 45 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail unter entgegen. (jan)