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Update

Nach Lkw-Unfall
A4 Richtung Köln wieder frei – am Abend folgt die nächste Sperrung

2 min
Fahrzeuge passieren einen Baustellenbereich auf der A4 Richtung Köln

Im Baustellenbereich auf der A4 Richtung Köln (Archivfoto) war ein Lkw verunfallt. 

Die A4 Richtung Köln war nach einem Unfall voll gesperrt worden. Jetzt ist die Strecke wieder frei – aber nur für einige Stunden.

Nach einem Unfall in der Nacht war am Mittwoch (10. Juni) die A4 Richtung Köln gesperrt worden. Ein Lkw war gegen 1.35 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Klettenberg verunglückt.

Der Sattelzug fuhr auf die Betonschrammwand in der Baustelle. Laut der Kölner Polizei war die Bergung sehr aufwendig. Bei dem Unfall wurde die Achse des Lkw schwer beschädigt, außerdem soll die Ölwanne gerissen sein. Auch die Schrammwand musste repariert werden.

Lkw-Fahrerin blieb unverletzt – Sperrung aufgehoben

Weder die Lkw-Fahrerin (26) noch ihr Beifahrer wurden nach bisherigen Informationen verletzt. Die Sperrung ab dem Autobahnkreuz Köln-West ist am Mittag aufgehoben worden. 

Ein Mitarbeiter kehrt Trümmerteile an der Baustelle zusammen. Nach einem nächtlichen Lkw-Unfall bei Köln-Klettenberg war die Autobahn 4 in Richtung Oberhausen am Morgen bis zum Kreuz Köln-West voll gesperrt.

Ein Mitarbeiter kehrt Trümmerteile an der Baustelle zusammen. Nach einem nächtlichen Lkw-Unfall bei Köln-Klettenberg war die Autobahn 4 in Richtung Oberhausen am Morgen bis zum Kreuz Köln-West voll gesperrt.

Auch die Anschlussstelle Klettenberg, die wegen des Einsatzes ebenfalls gesperrt worden war, ist wieder frei. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Nächste Sperrung beginnt am Mittwochabend

Am Abend wird die A4 jedoch erneut gesperrt: Ab 21 Uhr ist die Fahrtrichtung Olpe zunächst bis Donnerstagmorgen um 5 Uhr dicht. Anschließend gelten neue Regeln zur Entlastung des Bauwerks, darunter ein vorgeschriebener Mindestabstand von 50 Metern zwischen den Fahrzeugen. Für Lastwagen ab 7,5 Tonnen wird die Strecke zwischen Klettenberg und Eifeltor sogar komplett gesperrt.

Sollte sich die Situation weiter verschärfen, droht im Sommer eine Vollsperrung des betroffenen Abschnitts. Geplant ist dann der Einbau einer Schrankenanlage, die den Verkehr so steuern soll, dass die Belastung der Brücke kontrolliert werden kann. (iri/sbo)