Es wird erneut heiß in Köln – und die Stadt reagiert: An diesem Mittwoch soll feiner Sprühnebel die Temperatur am Rudolfplatz senken.
Abkühlung am MittwochHitze kommt zurück nach Köln – „Cooling Cologne“ geht weiter

Die Stadt Köln setzt das Projekt „Cooling Cologne“ am Mittwoch (29. Juli) auf dem Rudolfplatz fort. (Archivbild)
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Die Stadt Köln setzt das Projekt „Cooling Cologne“ angesichts der erneut aufkommenden Hitze fort. Am Mittwoch (29. Juli) werden auf dem Rudolfplatz von 13 bis 17 Uhr erneut Wasserschläuche für Kühlung der aufkommenden Sommerhitze sorgen.
Bereits Ende Juni hatte die Stadt gemeinsam mit der Rhein-Energie durch den Einsatz von Wasserschläuchen im Rahmen des Projekts „Cooling Cologne“ auf dem Rudolfplatz für Erfrischung gesorgt.
Feiner Wassernebel soll für Abkühlung in Köln sorgen
Mit den Schläuchen, die einen feinen Wassernebel versprühen, werden nach Angaben der Stadt gezielt besonders hitzebelastete Bereiche abgekühlt, damit sich Kölnerinnen und Kölner vor Ort erfrischen können.
Die Sprühschläuche werden insbesondere an Tagen mit Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eingesetzt – also dann, wenn Meteorologen eine starke Wärmebelastung über mindestens zwei Tage hinweg vorhersagen und auch nachts keine ausreichende Abkühlung mehr erfolgt.
„Cooling Cologne“: Kühle Rückzugsorte im öffentlichen Raum
Die feinen Wassertröpfchen senken dann die Umgebungstemperatur spürbar und schaffen so kühle Rückzugsorte im öffentlichen Raum, erklärte die Stadt. Auch gesundheitliche Risiken könnten so verringert werden.

Mit dem Projekt „Cooling Cologne“ will die Stadt Köln Kölner Hotspots erfrischen, indem ein Wassernebel gegen die Sommerhitze eingesetzt wird. (Archivbild)
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Laut Stadtklimasimulation des Deutschen Wetterdienstes muss Köln bald mit jährlich 60 bis 70 Tagen über 25 Grad Celsius und 20 bis 30 Tropennächten rechnen. Besonders in dicht bebauten Bereichen bilden sich sogenannte Hitzeinseln. Dem soll das seit 2022 laufende Projekt entgegenwirken.
Amtliche Warnung: DWD warnt vor Hitze in Köln und Region
Die Technik kam bereits im Rheingarten, auf dem Severinskirchplatz und auf dem Chlodwigplatz zum Einsatz. „Cooling Cologne“ ist nach Angaben der Stadt ein fester Bestandteil der Klimaanpassungsstrategie, um gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung zu verringern.
Der Wasserverbrauch halte sich im Rahmen, hatte die Rhein-Energie bereits bei früheren Einsätzen der Wasserschläuche erklärt. Die Anlage verbrauche 16 Kubikmeter pro Stunde und damit nur einen sehr geringen Anteil der mehr als 300.000 Kubikmeter, die an heißen Tagen in Köln insgesamt genutzt werden.
Der DWD hat für den Mittwoch eine amtliche Hitzewarnung für Köln und die Region herausgegeben. Es werde eine starke Wärmebelastung erwartet, insbesondere im dicht bebauten Kölner Stadtgebiet sei zudem mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringter nächtlicher Abkühlung zu rechnen, warnten die Meteorologen. (das)
