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Doku klärt TodesursacheEin Jahr nach Xatars Tod feiern Stars ihn mit einem Tribute-Konzert in Köln

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Giwar Hajabi alias Xatar: Am 7. Mai ist sein erster Todestag. (Archivbild)

Giwar Hajabi alias Xatar: Am 7. Mai ist sein erster Todestag. (Archivbild)

Ein Jahr nach seinem Tod erinnern Doku und Tribute-Konzert in Köln an den Rapper und Unternehmer.

Ein Jahr nach dem Tod von Xatar richtet sich der Blick noch einmal auf das Leben des Rappers. Während eine neue ARD-Dokumentation erstmals Klarheit über die Todesursache schafft, kommen am Donnerstagabend (7. Mai) in der Lanxess-Arena Freunde, Weggefährten und Fans zu einem großen Tribute-Konzert zusammen.

Der Rapper, Unternehmer und Produzent Xatar, mit bürgerlichem Namen Giwar Hajabi, war am 7. Mai 2025 im Alter von 43 Jahren gestorben. Die Doku „Ein Leben ist nicht genug“ enthüllt nun, dass ein Herzinfarkt die Todesursache war. Gewalt- oder Fremdeinwirkung wurden laut Obduktion und toxikologischem Gutachten ausgeschlossen.

Witwe spricht in Doku über Tod von Xatar

Besonders persönlich wird die Doku durch die Aussagen seiner Witwe Farvah Hajabi, die erstmals öffentlich über den Verlust spricht. Sie beschreibt den Tod ihres Mannes als bis heute kaum begreifbar. Vor allem die gemeinsamen Kinder gäben ihr Halt. Mehr als 15 Jahre hatte sie Xatar begleitet – durch Haftzeit, Neustart und Aufstieg.

Die Dokumentation zeichnet dabei nicht nur die Karriere des Musikers nach, sondern auch ein Leben voller Brüche: Fluchtgeschichte, Gefängnis, Charterfolge, geschäftliche Erfolge und Rückschläge. Weggefährten wie SSIO, Farid Bang, Apache 207, Moritz Bleibtreu oder Schwesta Ewa schildern ihre Erinnerungen an den Künstler.

SSIO und Jan Böhmermann bei Konzertabend für Xatar

Am Donnerstagabend wird Xatars Vermächtnis dann auch musikalisch gefeiert. In der Lanxess-Arena kommen zahlreiche Künstler zusammen, darunter Haftbefehl, Bausa, Peter Fox, Max Herre, Joy Denalane, Jan Delay, Jan Böhmermann, Dardan und Kalim.

Xatar war damals tot in einer Kölner Wohnung gefunden worden. Bekannt wurde er auch durch den Überfall auf einen Goldtransporter im Jahr 2009 auf der A81 bei Ludwigsburg, bei dem Schmuck und Zahngold im Wert von mindestens 1,7 Millionen Euro erbeutet wurden. Auch nach seiner Haftentlassung 2014 äußerte sich Xatar nie dazu, was mit der Beute geschah.