Abo

1400 EinsatzkräftePolizei Köln kündigt Großeinsatz für Derby und Großdemo am Samstag an

2 min
Kölner Fans brennen Pyrotechnik ab. (Archivbild)

Die Kölner Polizei bereitet sich auf das Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach im Rhein-Energie-Stadion vor. (Archivbild)

Polizistinnen und Polizisten sichern das Spiel des 1. FC Köln und eine Demo der Initiativen „Arsch Huh“ und „Köln stellt sich quer“.

Die Polizei Köln bereitet sich auf einen Großeinsatz am kommenden Samstag (21. März) vor. Mit mehr als 1400 Polizistinnen und Polizisten wird sie das rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach im Rhein-Energie-Stadion sichern.

Die Einsatzkräfte, insbesondere der Bereitschaftspolizei, werden rund um das Stadion, auf den An- und Abreisewegen sowie an bekannten Treffpunkten präsent sein. Ziel ist es, ein Aufeinandertreffen rivalisierender Anhängergruppen frühzeitig zu unterbinden.

Leitender Polizeidirektor kündigt konsequentes Vorgehen an

Der leitende Polizeidirektor Martin Lotz, der den Einsatz leiten wird, kündigte ein konsequentes Vorgehen gegen gewalttätige Personen an: „Bei aller sportlichen Rivalität und den Emotionen auf und neben dem Platz hat für uns eines oberste Priorität: die Sicherheit und der Schutz aller Fußballfans.“

„Wer die Sicherheit anderer gefährdet oder Straftaten begeht, muss mit einem konsequenten polizeilichen Einschreiten rechnen. Wie im Sport gilt auch hier: Leidenschaft ja, Gewalt nein, denn es gibt klare Grenzen!“, so Lotz. Die Polizei erwarte jeweils etwa 500 gewaltbereite Störer aus beiden Fanlagern.

Im Vorfeld des Spiels haben szenekundige Beamtinnen und Beamte aus Köln und Mönchengladbach gegen 20 Personen aus den Ultraszenen beider Vereine Aufenthalts- und Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen.

Demonstration für Demokratie in der Innenstadt

Parallel zum Fußballspiel ist für Samstagnachmittag eine Versammlung zum Thema „Für Demokratie – gegen Rassismus“ mit 10.000 erwarteten Teilnehmenden angemeldet. Die Demonstration startet um 13 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Sudermanplatz und zieht über die Ringe bis zum Hohenzollernring, wo sie gegen 18 Uhr enden soll.

Anreisende Fußballfans, Demonstrierende und Anwohnende müssen wegen des Derbys und der Demonstration mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen, Verkehrsstörungen und zeitweisen Straßensperrungen rechnen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.