Abo

Aufruf von „Arsch huh“Köln geht am 21. März gegen Rassismus auf die Straße

2 min
Die Kölner Band Miljö tritt zum Internationalen Tag gegen Rassismus auf. (Archivbild)

Die Kölner Band Miljö tritt zum Internationalen Tag gegen Rassismus auf. (Archivbild)

In Köln soll ein starkes Zeichen gegen Rassismus gesetzt werden. Für den 21. März rufen Initiativen zur Demonstration auf.

Die Kölner Initiativen „Arsch Huh“ und „Köln stellt sich quer“ rufen für den 21. März (Samstag) zu einer Demonstration und Kundgebung in der Innenstadt auf. Anlass ist der Internationale Tag gegen Rassismus.

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Sudermannplatz. Eine Stunde später soll die Kundgebung auf dem Hohenzollernring starten. Rund 50 Organisationen unterstützen die Veranstaltung.

Köln setzt Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

In ihrem Aufruf verbinden die Initiativen den Aktionstag mit den anstehenden Wahlen in mehreren Bundesländern sowie auf kommunaler Ebene. Die politische Lage sei „bitter ernst“, heißt es darin. Rechtsextreme Parteien wie die AfD gefährdeten demokratische Institutionen und versuchten, gesellschaftliche Gruppen auszugrenzen – darunter Migrantinnen und Migranten, Geflüchtete, LSBTIQ*-Personen oder Obdachlose.

Zugleich warnen die Organisatoren vor Angriffen auf Justiz, öffentlich-rechtliche Medien, Bildung, Wissenschaft sowie die Freiheit von Kunst und Kultur. Rechtsextreme Kräfte würden international unterstützt, unter anderem aus dem Umfeld von Donald Trump sowie durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin, heißt es weiter.

Es geht um Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit

Dem wollen die Kölner Initiativen etwas entgegensetzen. Demokratische Mehrheiten müssten zusammenstehen und dürften einer Normalisierung rechtsextremer Positionen keinen Raum geben.

Am Aktionstag soll deshalb für Menschenrechte, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und eine klimafreundliche Politik demonstriert werden. Teil des Programms der Kundgebung sind unter anderem Auftritte von Künstlerinnen und Künstlern wie Miljö sowie Redebeiträge – unter anderem von Georg Restle und Torsten Burmester. (red)