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Ende des PilotprojektesKVB hat noch nicht über Musik an Kölner Haltestellen entschieden

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Die U-Bahnhaltestelle Rudolfplatz.

Die U-Bahnhaltestelle Rudolfplatz. 

Vier Wochen klang lief Musik an zwei KVB-U-Bahn-Haltestellen. Wie es weitergeht, steht noch nicht fest. Eine Sprecherin äußert sich dazu.

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben noch nicht entschieden, ob sie dauerhaft in U-Bahnhaltestellen Hintergrundmusik spielen. Eine Sprecherin sagte nach dem Ende des vierwöchigen Pilotprojektes im März: „Das Pilotprojekt ist vergangene Woche abgeschlossen worden. Im Anschluss beginnt nun der Auswertungsprozess sowie daran anschließend die Festlegung eines weiteren Vorgehens. Dies alles wird vermutlich einige Zeit in Anspruch nehmen.“

Laut KVB-Aussage von Anfang März hat sie während der vier Wochen Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende befragt, um deren Meinung zu hören. „Im Anschluss wird entschieden, ob die Musik dauerhaft gespielt und die Maßnahme gegebenenfalls auf weitere Haltestellen ausgeweitet werden soll.“

Wie berichtet, wollte die KVB testen, ob sich die Musik positiv auf die Aufenthaltsqualität und das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste auswirkt. Das Pilotprojekt beschränkte sich zunächst auf die unterirdischen Haltestellen Rudolfplatz und Venloer Straße/Gürtel.

Für Ankündigungen bei einfahrenden Zügen und betriebliche Durchsagen wurde die Musik unterbrochen.

Hauke Egermann, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität zu Köln, sagte Anfang März: „Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, Musik im Hintergrund an Haltestellen zu spielen. Wir wissen aus der musikpsychologischen Forschung, dass diese Hintergrundmusik auf uns entspannend wirken kann und die Zeit vertreibt.“ (mhe)