Köln sucht seine Ehrenamtlichen des Jahres: Die Bewerbungsphase für den Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ startet ab sofort.
„Ne gode Mischung us Hätz un Hand“Peter Brings ist Pate des Kölner Ehrenamtspreis 2026

Peter Brings und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester bei Bekanntgabe des Ehrenamtspaten 2026.
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Rund jede fünfte Person in Köln engagiert sich ehrenamtlich. „Ehrenamtliches Engagement macht unsere Stadt zu dem, was sie ist.“ So lobte Oberbürgermeister Torsten Burmester am Mittwoch den 26. Ehrenamtspreis der Stadt aus. Um dieses Engagement zu würdigen, vergibt die Stadt Köln unter dem Titel „KölnEngagiert“ bereits seit 2001 Preise an ehrenamtlich tätige Kölnerinnen und Kölner. Ab sofort können Einzelpersonen, Initiativen, Vereine, Projekte oder Unternehmen vorgeschlagen werden oder sich auch selbst bewerben.
Auch in diesem Jahr wird „KölnEngagiert“ wieder von einem prominenten Paten begleitet. Peter Brings, Sänger und Mitbegründer der Kölner Band Brings übernimmt die Rolle des Ehrenamtspaten 2026. Für Burmester eine ganz klare Wahl: „Peter Brings verehre ich nicht nur als Musiker, sondern ich schätze ihn und seine Band auch dafür, dass sie stets klar Haltung zeigen und sich für gesellschaftliche und soziale Anliegen einsetzen.“ Die Band Brings engagiert sich beispielsweise bei Benefizkonzerten, unterstützt die Kindernothilfe und beteiligte sich auch an den „Arsch huh“-Konzerten gegen Rassismus.
Brings fühlt sich geehrt, Ehrenamtspate sein zu dürfen. Er ist sich sicher, dass Köln eine andere Stadt wäre, würde es kein so großes Engagement geben: „Wer könnte jemals auffangen, was Vereine, Projekte oder Einzelpersonen einfach so freiwillig leisten? Wenn du Zeit hast, gib der Stadt was zurück.“
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„Ohne Ehrenamt wäre Brings arbeitslos“
Mit dem Ehrenamtspreis möchte die Stadt das Bewusstsein für bürgerliches Engagement stärken und den Fokus auf diejenigen legen, die sich in Köln für das Allgemeinwesen einsetzen. Mit einem Preisgeld von insgesamt 13.000 Euro werden Preise in vier Kategorien verliehen: Der allgemeine Ehrenamtspreis, der „Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt“ für ehrenamtlich Engagierte mit Einwanderungsgeschichte, der Schulpreis „Eine Frage der Ehre“ für Kölner Schulen, sowie der Unternehmenspreis, der ohne Preisgeld verliehen wird.
Brings betont, wie essenziell ehrenamtliches Engagement mit seiner Arbeit verbunden sei: „Ohne Ehrenamt wäre Brings arbeitslos! Als Band könnte es uns und den ganzen Karneval so nicht geben, denn das alles lebt von ehrenamtlicher Organisation in der Freizeit.“ Als Ehrenamtspate begleitet er den Preis bis zur feierlichen Vergabe im September. Die dort geehrten Preisträgerinnen und Preisträger werden dann von der Stadt Köln für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen.
Wer sich ehrenamtlich engagieren will hat viele Möglichkeiten
Vor allem sei er gespannt, auf die Vielfalt an Ehrenämtern, erzählt Brings: „Wenn ich jetzt irgendein Ehrenamt aussuchen dürfte, dann würde ich wahrscheinlich eines im Zoo machen, wenn es das gibt.“ Wie unterschiedliches ehrenamtliches Engagement aussehen kann, wird beim Blick auf die Liste der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger deutlich: Von Engagement für Frauenrechte, über Engagement im Bereich Kultur, Sport oder Musik bis zum Umweltschutz findet sich in Köln alles und noch mehr.
Damit stärkt das Ehrenamt den stadtgesellschaftlichen Zusammenhalt der Kölnerinnen und Kölner. Und diese Arbeit will belohnt werden. Für Peter Brings ist ganz klar: „Ehrenamtliche leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gemeinschaft. Denn nur zesamme halde mer dat oprääch, wat uns als Gemeinschaff uszeichnet: Menschlichkeit un ne gode Mischung us Hätz un Hand.“
Bewerbungen können noch bis zum 3. April unter www.ehrenamt.koeln abgegeben werden.

