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Fokus auf FrauengeschichteKölner Historikerin Irene Franken erhält Else-Falk-Preis

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Irene Franken ist als Historikerin und Publizistin durch ihren Fokus auf Frauengeschichte über die Grenzen der Stadt bekannt. (Archivbild)

Irene Franken ist als Historikerin und Publizistin durch ihren Fokus auf Frauengeschichte über die Grenzen der Stadt bekannt. (Archivbild)

Oberbürgermeister Torsten Burmester überreichte die Auszeichnung am Freitagabend im Historischen Rathaus.

Die Historikerin und Publizistin Irene Franken ist mit dem Else-Falk-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) überreichte ihr den Preis am Freitagabend in der Piazzetta des Historischen Rathauses. Eine unabhängige Jury hatte Franken zuvor in einem mehrstufigen, kriteriengeleiteten Verfahren aus 20 nominierten Frauen ausgewählt.

Franken engagiert sich seit Jahrzehnten für die Sichtbarkeit von Frauengeschichte und ist als Historikerin und Publizistin durch ihr Wirken über die Grenzen der Stadt bekannt. 1984 gründete sie gemeinsam mit Gwen Edith Kiesewalter das Projekt „Frau Dr. Faust meets Agrippina“. Daraus ging 1986 der Kölner Frauengeschichtsverein hervor.

Museumsführungen und Stadtexkursionen für Frauen

Seitdem konzipiert Franken Museumsführungen und Stadtexkursionen für Frauen sowie zahlreiche Ausstellungen – teils in Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Anne-Frank-Haus in Amsterdam, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, dem Sozialdienst katholischer Frauen und dem Landschaftsverband Rheinland.

Bei der Preisverleihung würdigte auch die Frauenärztin und Mitgründerin der Stiftung Frauen*leben in Köln, Dr. Maria Beckermann, Frankens Arbeit in ihrer Laudatio.

Else-Falk-Preis macht Verdienste von Frauen in Köln sichtbar

„Viel von dem, was Frauen in Köln leisten, geschieht leise: in Vereinen, in Nachbarschaften, in Institutionen, ohne große Bühne. Der Else-Falk-Preis macht diese Verdienste sichtbar, präsentiert Vorbilder und ermutigt, es ihnen gleichzutun“, erklärte die Stadt Köln. 

Der Else-Falk-Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 5000 Euro dotiert. Zusätzlich erhält die Preisträgerin eine Trophäe, die von Ayla Gillessen im Rahmen einer Kooperation mit der ecosign / Akademie für Gestaltung entworfen wurde. (das)