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Kölner OperEröffnung im September – Richard Strauss und Kasalla zum Neustart

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Kölner Oper soll 2026 wiedereröffnen

Mehr als ein Jahrzehnt dauerte die Sanierung - die Wiedereröffnung der Kölner Oper soll gefeiert werden. (Archivfoto)

Neustart für die Kölner Oper: Nach Jahren der Sanierung wird die Wiedereröffnung im September groß gefeiert.

Die Kölner Oper bereitet sich auf ihre Wiederaufnahme des Spielbetriebs im September vor, die auf eine langwierige und teure Renovierungsphase folgt. Eine Mischung aus Uraufführungen, Repertoirestücken und weltweiten Kollaborationen soll das Programm bilden. Die Aufführung von „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss als erste bedeutende Inszenierung wurde von der Opernleitung etwa sechs Monate vor der anvisierten Wiedereröffnung bekannt gegeben.

Ein umfangreiches Fest für die Bürgerinnen und Bürger Kölns ist vorgesehen, ehe die neue Saison in dem renovierten Bauwerk startet. Am 19. und 20. September ist ein Wochenende mit Darbietungen von Oper, Schauspiel sowie geladenen Künstlern angesetzt. Das Programm wird unter Mitwirkung von ehrenamtlichen Kölner Vereinen gestaltet. Zusätzlich wird dem Publikum durch Technik-Vorführungen und Rundgänge ein Einblick hinter die erneuerten Bühnen gewährt.

Feierliche Eröffnung mit Kasalla und Orchester

Ein Konzert bildet den Abschluss des Festwochenendes, bei dem laut dpa-Meldung das Ensemble der Oper Köln, das Gürzenich-Orchester und die Kölschrock-Gruppe Kasalla gemeinsam auftreten werden. Die Eintrittskarten für dieses finale Konzertereignis gelangen zur Verlosung.

Am 24. September, einige Tage danach, findet die offizielle Zeremonie der Bühnen statt. Ein Gala-Konzert, bei dem unter anderem die gefeierte Sopranistin Diana Damrau zu hören sein wird, ist Teil des Programms. Für diesen Anlass wird ebenfalls eine bestimmte Anzahl an Eintrittskarten verlost. Am 27. September ist die Erstaufführung von „Der Rosenkavalier“ terminiert.

Initiative „Hier sitzt Köln“ soll Publikum diversifizieren

Mit der Kampagne „Hier sitzt Köln“ soll zur Eröffnungssaison ein breiteres Publikum für Tanz, Oper und Schauspiel gewonnen werden. Diese Aktion sieht die Verlosung von jeweils zwei Eintrittskarten für jede einzelne Vorstellung vor.

Die Sanierung des aus den 1950er-Jahren stammenden Opernhauses und des benachbarten Schauspielhauses läuft seit 2012. Ein Wiedereröffnungstermin war anfänglich für 2015 anvisiert, mit veranschlagten Kosten von circa 250 Millionen Euro. Allerdings kam es zu einer mehrjährigen Verlängerung der Bauphase, was mit einem deutlichen Anstieg der Ausgaben einherging. Auf eine Summe von 798 Millionen Euro wurden die Baukosten zuletzt geschätzt. Die Vorstellungen fanden während der Umbauphase an unterschiedlichen Ausweichorten statt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.